Palais an der Oper

In unmittelbarer Nähe zur Bayerischen Staatsoper haben die Architekten Hilmer & Sattler und Albrecht ein ehemaliges Rokoko-Palais saniert und erweitert. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, allerdings sind nur wenige barocke und klassizistische Elemente erhalten. Die Nachkriegsergänzungen wurden ab 2009 abgerissen. Die Planer entschieden sich, die erhaltenden Bauteile behutsam zu sanieren, die Fassaden des Wiederbaus aus den 50er Jahren dem historischen Zustand anzugleichen und das Ensemble durch ebenso elegante, zurückhaltende Neubauten zu ergänzen. Auf 23 000 m2 sind nun Büros, Einzelhandel, Gastronomie und Wohnungen – alles im gehobenen Segment – untergebracht. Aufgrund der vielfältigen Nutzungen und konkreten Anforderungen kam eine breite Produktpalette an Türen von Hörmann zum Einsatz, die die Gestaltung des Gebäudes aufnehmen und dabei für Brand-, Schall- und Rauchschutz sorgen. Über 160 Hörmann Stahlblechtüren der Typen »H3«, »H3G«, »H6« und »H16« fanden teilweise raumhoch und überwiegend im Flur- und Tiefgaragenbereich Verwendung und gewährleisten den nötigen Rauch- und Feuerschutz. Als Wohnungseingangstüren und repräsentative Abschlüsse der Ladenlokale dienen 350 Holztüren von Schörghuber, dem Spezialtürenhersteller aus der Hörmann Gruppe. ~al