light + building

~Anke Geldmacher

Auf der Weltleitmesse für Leuchten und Gebäudetechnik in Frankfurt war vom 18.-23. März einiges los. Die Umstellung auf LED ist inzwischen selbstverständlich und kaum noch ein Thema – nach dem Motto »Darüber redet man nicht mehr, das macht man jetzt einfach.«
Dafür müssen sich manche Unternehmen aber neue Betätigungsfelder suchen. Viele Hersteller setzen neben ihren Produkten vermehrt auf umfassende Serviceleistungen und das »Internet of Things« (IoT). Ziel des IoT ist es, relevante Informationen aus der realen Welt automatisch zu erfassen, miteinander zu verknüpfen und im Netzwerk verfügbar zu machen – beispielsweise Daten von Klimasensoren einer Leuchte, die der Nutzer abrufen kann. Auf der Light + Building stellten Osram und Siemens jeweils eigene IoT-Plattformen vor.

Bei den dekoraktiven Leuchten gab es weniger technische Neuigkeiten und Innovation, aber gestalterische: Schmaler, länger und flexibler sind hier die Schlagworte. Zahlreiche Firmen setzen neben den Klassikern Schwarz, Weiß und Aluminium vermehrt auf warme Töne. Wer etwas auf sich hält, bietet seine Leuchte selbstverständlich auch in Bronze und Champagner an.
Immer mehr Leuchtenhersteller widmen sich inzwischen auch dem Thema Außenraumbeleuchtung – Straßenleuchten kann man übrigens bestens in IoT-Plattformen einbinden und damit die Beleuchtung an den Verkehrsfluss oder das Wetter anpassen.