Foto: Itay Sikolski – Numsix

Leichtigkeit aus Stahl

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Für Julia Buschlinger und Jan Dechow, dem Mind Architects Collective, ist eine Treppe mehr als reiner Verkehrsweg, der abgetrennt vom Wohnraum ein einsames Dasein fristet. Vielmehr sei sie Teil der Kommunikationsfläche, Erlebnisraum und Nutzbereich – mittendrin in Büro oder Wohnraum, um miteinander zu reden und darauf zu sitzen. Als Bauherren, Architekten und Nutzer in einem haben sie diesen Plan in die Tat umgesetzt: »Um in unserem Büro die Kommunikation zwischen den Etagen und damit das Arbeiten so einfach wie möglich zu gestalten, wollten wir in Verbindung bleiben.« Gemeinsam mit spitzbart treppen wurde aus der klaren Idee eine begehbare weiße Raumskulptur aus Stahl. Dass die Treppe dennoch Leichtigkeit und Transparenz ausstrahlt, liegt an der Gestaltung und den versteckten Befestigungen der Wangen in der Wand. Geländerfüllungen aus Streckmetall verstärken den filigranen Eindruck noch zusätzlich. ~al
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