Hoch hinaus

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Seine »Zielhöhe« von 246 m hat der thyssenkrupp-Aufzugtestturm in Rottweil inzwischen erreicht – eine Höhe, die der Bauherr für seine intensiven Forschungen benötigt. Die Wärme aller Geräte wie Motoren und Computer wird in einem Luftspeicher aufgefangen und von dort aus über Wärmetauscher in die zu beheizenden Räume zurückgeführt. Um die Wärme effektiv nutzen zu können, wurde das Dach des Testturms mit einer 360 mm dicken Dämmung aus Steinwolle ausgestattet. »Zweifelsohne kein Arbeitsplatz für schwache Nerven oder Menschen, die an Höhenangst leiden«, so Stefan Vurusic, Bauleiter der für den Dachaufbau verantwortlichen Firma Karl-Heinz Lange. Nur rund 160 m2 umfasst die Fläche, auf der das Team in knapp zweieinhalb Tagen ein leistungsfähiges Gefälledach verlegten. Die Basis für den Dachaufbau bildet eine gelochte Trapezprofiltragschale. In deren Sicken wurde zunächst Akustikfüller aus nichtbrennbarer Steinwolle eingebracht und anschließend die Dampfbremse verlegt. Gemäß Verlegeplan von ROCKWOOL ging es dann an die Montage der Gefälledämmung. Hierfür wurde auf der gesamten Fläche zunächst die 120 mm dicke Grunddämmung aus »Durock 037«-Platten verlegt. Am höchsten Punkt des Gefälles wurde diese Grunddämmung um eine Stufendämmung mit noch einmal 120 mm Dicke, ebenfalls aus Durock 037, ergänzt. Das zweiprozentige Gefälle wurde dann exakt nach Verlegeplan mit den druckbelastbaren »Georock 037«-Platten geschaffen. Die Regenwasserableitung hin zu den beiden Abflüssen erfolgt über eine mit »Keprock« Kehlgefälleplatten erstellte Punktentwässerung. ~ag

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