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Gefertigt mit Aluminium

Ein passivhaustaugliches Kunststoff-Fenstersystem mit sieben Luftkammern, das aufgrund einer patentierten Fertigungsweise deutlich leichter aber genauso stabil wie stahlarmierte Produkte ist, zeigte Schüco auf der fensterbau/frontale. Verantwortlich für die Vorzüge des Systems »Schüco Alu Inside« ist eine neue Aluminium-Verbund-Technologie. Hierbei werden während des Herstellungsprozesses (der Extrusion) Aluminiumbänder in die Kunststoffprofile eingearbeitet. Die Aluminiumbänder bzw. -stege in den Kammern vermindern Wärmeverluste aufgrund ihrer glänzenden und damit reflektierenden Oberfläche und verleihen der Konstruktion außerdem die gewünschte Stabilität.

Die Bautiefe der Bauelemente beträgt 82 mm. Uf-Werte bis 0,74 W/m²K lassen sich durch die Luftkammern, einer Verringerung der Falzluft und durch mit Isolierblöcken (»Neopor«) gefüllten Dämmzonen erreichen. Bei besonders hohen statischen Anforderungen steht eine der Dämmzonen als zusätzliche Armierungskammer zur Verfügung. Für einen guten Schall- und Witterungsschutz sind drei unabhängige Dichtungsebenen verantwortlich. Farblich gestalten lassen sich die Fenster durch die Oberflächentechnologie »Schüco AutomotiveFinish« (s. db 5/2012, S. 74), anhand einer Kaschierung mit herkömmlichen PVC-Folien und mit pulverbeschichteten Al-Deckschalen aus dem »Corona TopAlu«- Sortiment des Herstellers. ~bm
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