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Foto: Christoph Mäckler Architekten / Philipp Kohler

Forschungsprojekt

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Bei der Nachverdichtung eines Frankfurter Stadtteils aus den 20er Jahren sind zweimal acht Reihenhäuser auf den Freiflächen zwischen den bestehenden Zeilenbauten eingefügt worden. Obwohl sie identisch aussehen, unterscheiden sie sich v. a. im Wandaufbau und im Energiestandard. Bei den Wandkonstruktionen wurde u. a. der perlitverfüllte Poroton-Ziegel »T7-P« verwendet, der speziell für monolithische Konstruktionen im Einfamilienhaussektor entwickelt wurde. Außerdem ist die Hälfte der Häuser im Passivhausstandard errichtet, die andere Hälfte im KfW-70-Standard. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund, die Planung stammt von Christoph Mäckler Architekten. Die Messungen von Temperatur und Feuchte führt seit diesem Herbst für zwei Jahre das Institut für Gebäude- und Solartechnik an der TU Braunschweig durch. Messfühler in unterschiedlichen Tiefen der verschiedenen Wandkonstruktionen werden künftig das bauphysikalische Verhalten der Bauteile übers Jahr hinweg im Wohnalltag aufzeichnen. Davon verspricht sich das Forscherteam der TU Dortmund belastbare Aussagen zur Bewertung von Gebäuden und deren Konstruktionen sowie Erkenntnisse zum nachhaltigen Bauen. Die Messungen werden um Befragungen der Bewohner ergänzt, z. B. zum Raumklima. Hier erwartet Poroton, dass seine Produkte aufgrund ihrer Regulierungsfähigkeit von Feuchtigkeit und Wärme besonders gut abschneiden. ~dr

Deutsche Poroton
www.poroton.de