Foto: Nikolay Kazakov, Karlsruhe

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Offenheit, Transparenz und die Reduzierung auf die Materialien Beton, Glas und Eichenfurnier bestimmen den Erweiterungsbau vom Bauunternehmen Karl Köhler in Besigheim. Die Planung stammt von Wittfoth Architekten, den Rohbau führte das Bauunternehmen als Bauherr selbst aus und zeigte v. a. seine Kompetenz bei der Ausführung von Sichtbeton. Die anspruchsvolle Materialwahl zieht sich bis zu den Trennwänden durch: Für höchste Transparenz kam in beiden Geschossen die ständerlose Nurglas-Konstruktion »fecoplan« zum Einsatz. Die Glasscheiben in 16 mm VSG werden nur an Boden und Decke durch schmale Aluminiumprofile gehalten und haben einen Schalldämmprüfwert von Rw,p=40 db. Bereiche hoher Vertraulichkeit sind in 18 mm VSG mit Rw,p=42 db ausgeführt. Um trotz der schallharten Betondecken eine gute Sprachverständlichkeit zu erzielen, realisierte man die Bürozwischenwände aus Eiche furniert mit einer vertikalen Schlitzung von 14/2 mm. Die Türelemente sind flächenbündig mit flurseitig verdeckten Aluzargen und Holztürblättern gestaltet. Die geschlossenen Seiten- und Oberteile wurden mit dem System »fecowand« realisiert. ~al
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