Filigrane Beton-Kunst

Der Blickfang am komplett sanierten Barkhausenbau der TU Dresden ist das neu errichtete Laborgebäude für Nano-Analytik, des Center for Advancing Electronics Dresden (CfAED). Für das fensterlose Funktionsgebäude realisierten SHP Architekten aus Dresden eine nicht alltägliche Fotobetonfassade. Die gesamte Außenhülle ist als hinterlüftete Vorhangfassade konzipiert, deren äußere Wetterschutzschale an drei Gebäudeseiten aus Glasfaserbeton und an der Hauptseite aus 30 mm dünnen, bedruckten Carbonbeton besteht. Auf 45 Carbonbetonplatten (bis zu 3,30 x 1,65 m) verteilt, zeigt sich hier das insgesamt ca. 200 m2 große Kunstwerk eines überdimensionalen Blütenmusters. Durch die Bewehrung »solidian GRID Q95/95-CCE-38« konnten die Dicke der bedruckten Platten sowie die Fugenbreite reduziert werden. Die verwendete Bewehrung in Form eines textilen Carbongeleges korrodiert nicht, sodass die Betonüberdeckung wesentlich dünner als bei einer herkömmlichen Stahlbewehrung ausfallen kann. Zusammen mit den bis zu sechsmal höheren Festigkeiten erweitern sich durch den Einsatz einer Carbonbewehrung die Gestaltungsmöglichkeiten filigraner Elemente deutlich. ~rs

solidian
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