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Gebogene Isoscheiben

Der 1991 eröffnete Messeturm in Frankfurt ist das zweithöchste Gebäude Deutschlands. Die Lobby im EG wird nach den Entwürfen der Architekten Helmut Jahn und Matteo Thun & Partners neu gestaltet. In diesem Zuge wird die Fassade ästhetisch und energetisch modernisiert. Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Werner Sobek wurde die Fassade mit
17 m hohen Isolierglasscheiben geplant. Das Besondere ist die gebogene Form der Isoliergläser, die einen Radius von 24 m bilden. Entwickelt wurde die Stahl-Glas-Konstruktion von seele. Das Ergebnis ist ein Gesamtpaket für Design, Logistik und Montage der großen Scheiben – alles aus einer Hand. Aufgrund der Übergröße sind die Scheiben speziell gelagert und mittels Pressleisten fixiert. Im Detail besteht die Fassade jeweils aus ca. 17 x 2,8 m laminationsgebogenen Isolierglaseinheiten, die durch ca. 3,5 t schwere Edelstahlstützen gehalten werden. Die einzelnen Gläser haben eine Gesamtdicke von 71 mm. Die Ausführung als Isolierglas mit Sonnenschutzbeschichtung auf Ebene 4 verringert den Energieeintrag ins Gebäude und verbindet somit ästhetische mit funktionalen Kriterien. ~rs

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