Ein Kristall im Foyer

Der denkmalgeschützte HVB-Tower in München wurde von HENN zu einem klimaeffizienten Green Building umgebaut. Schon beim Betreten des Foyers zeigt sich ein modernes Bürokonzept in außergewöhnlicher Kulisse: Der skulpturale Raum erinnert an einen riesigen Kristall, der sich über drei Etagen entfaltet. Dabei fungiert der Kristall gleichzeitig als Brüstung und räumliche Begrenzung zum Luftraum in der Gebäudemitte. Inklusive der Unterkonstruktion aus Stahl-, Aluminium- und Gipsfaserelementen wiegt der Kristall 36 t. Der Metallbearbeitungsspezialist Arnold aus Friedrichsdorf war Gesamtauftragnehmer des Kristalls und beauftragte seinerseits Rosskopf + Partner für die Oberkonstruktion aus Mineralwerkstoff. Bewusst entschieden sich die Architekten für den Verbundwerkstoff aus
ca. 75 % natürlichen Mineralien sowie Acryl und Farbpigmenten. Der Werkstoff lässt sich fugenlos verkleben, sodass der raumübergreifende Kristall wie aus einem Guss erscheint. Die glatte, porenlose Oberfläche verleiht dem Material ein hochwertiges Aussehen und ist darüber hinaus sehr hygienisch und pflegeleicht. Zudem ist der Mineralwerkstoff schwer entflammbar nach DIN 4102–1 B1 und entspricht den strengen brandschutztechnischen Vorgaben im HVB-Tower. Rosskopf + Partner haben 850 m2 Mineralwerkstoff verarbeitet. Die ca. 500 Einzelteile wurden vor Ort präzise zusammengefügt, verschraubt, verklebt und anschließend verschliffen. ~ag

Rosskopf + Partner
www.rosskopf-partner.com