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Die Regelungskonzepte für seine Heiz-, Klima- und Lüftungstechnik hat Mitsubishi Electric auf der ISH anhand verschiedener Szenarien vorgestellt. »Lokale und zentrale Fernbedienungen sind nach wie vor die Grundvoraussetzung der Anlagenregelung. Generell wird aber das physisch vorhandene Bedienelement im Technikraum mehr und mehr über das Smartphone oder den PC zusätzlich mobil«, erklärte Dror Peled, General Manager Marketing bei Mitsubishi Electric, Living Environment Systems. »Die Anlagentechnik soll möglichst flexibel von unterwegs gesteuert und überprüft werden. Gleichzeitig sollen mehrere Standorte über eine gemeinsame Oberfläche bedient und verglichen werden können. Unsere aktuellen Steuerungssysteme hierfür sind cloudbasiert und bieten eine Fülle an Möglichkeiten, um diese Aufgaben selbst umzusetzen oder sie an einen externen Partner zu übergeben.« Im Objekt spielen dann zusätzlich Apps eine Rolle, bei der das Smartphone die Steuerung durch eine rein digitale Oberfläche übernimmt. Mit dem Remote Monitoring Interface (RMI) lassen sich beispielsweise City Multi VRF-Systeme entweder von unterwegs oder einer zentralen Stelle im Gebäude aus regeln. Dafür können sowohl mobile Endgeräte als auch PCs plattformunabhängig eingesetzt werden. RMI bietet deutlich mehr Funktionalität als eine reine Steuerung. Die Möglichkeiten reichen über die Ferndiagnose, das Monitoring der angeschlossenen Geräte, die Kontrolle des Energieverbrauchs und dessen Darstellung, die Auslastung von Systemen bis hin zur vergleichenden Analyse mehrerer Anlagen an unterschiedlichen geografischen Standorten. Sämtliche Daten lassen sich protokollieren, werden als PDF gespeichert und können so auch bei der energetischen Inspektion genutzt werden. Erforderlich ist in jedem Fall eine Zentralsteuerung wie AE200 oder EW50, mit der die Geräte im Gebäude untereinander vernetzt sind. ~al
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