Dämmung

~Anke Lieschke

Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Wohngesundheit – diese Begriffe sind zwar in aller Munde, wenn es aber um die Umsetzung dieser Ziele und Themen geht, sieht es mit der Euphorie schnell ganz anders aus. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat daher das Hintergrundpapier »Naturdämmstoffe – Wider die falschen Mythen« veröffentlicht. Die energetische Sanierung im Gebäudebereich gehe nur schleppend voran. Dabei sei das Potenzial, Treibhausgasemissionen durch Dämmung und andere Maßnahmen zu senken, enorm, so die DUH. Das Hintergrundpapier soll für mehr Transparenz und zu einer Versachlichung der Diskussion führen. Denn Holz, Flachs, Stroh und andere Naturfasern sind als Dämmstoffe eher unbekannt und werden fälschlicherweise als ungeeignet eingestuft. Dabei sind Naturdämmstoffe langlebig und besitzen eine gute Dämmwirkung. Während des Pflanzenwachstums entziehen sie der Atmosphäre CO2 und tragen damit schon bei ihrer Herstellung und auch während der Verwendung als Dämmstoff zum Klimaschutz bei. Die Wahl des richtigen Dämmstoffs, egal ob naturnah oder konventionell, sei stets eine Einzelfallentscheidung und bedarf qualifizierter Beratung, so die DUH. Das vollständige Papier steht unter www.duh.de zum Download bereit.