Bad

~Anke Geldmacher

Nachdem sich die Küche in den letzten Jahren vom funktionalen, abtrennten Raum zum Statussymbol gewandelt hat, ist nun das Bad dran. Die enge »Nasszelle«, die notfalls auch ohne Fenster auskommt und gerade genug Platz für Dusche, WC und – kleinen – Waschtisch bietet, gehört längst der Vergangenheit an. Wer das Geld und den Platz hat, schafft sich gerne eine eigene Wellness-Oase. »Health-Care« ist das Zauberwort. Das Spektrum reicht von praktischen Hilfsmitteln, die ein eigenständiges Nutzen möglichst lange möglich machen sollen, bis zu Luxus-Produkten wie Wellness-Duschen.

Die Bereitschaft, in die Wertsteigerung ihrer Immobilie zu investieren ist weiterhin hoch. Dies ist das Ergebnis einer im Auftrag des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) durchgeführten repräsentativen KANTAR EMNID-Umfrage. 21 % erklärten demnach, in den nächsten fünf Jahren ein neues Bad oder eine neue Heizung anschaffen zu wollen. Ob es sich dabei um eine schnöde Dusch-Waschtisch-Kombination oder den hauseigenen Wellness-Tempel handelt, ist leider nicht überliefert.