Olio-Therm von Die Parkettschmiede

Parkettschutz mit dem Flammenwerfer

Ein neues Verfahren schützt stark belastete Holzböden deutlich länger als herkömmliche Lacke oder Öle – und eignet sich auch für Baudenkmale.

Die Parkettschmiede aus Zellingen bietet eine Behandlung von Holzböden an, die einen dauerhaften Schutz verspricht. Sinnvoll ist das Verfahren v. a. bei Böden in hochfrequentierten Räumen, etwa Läden, Restaurants, Schulen, Ämtern oder Museen. Denn durch die starke Beanspruchung müssen Parkett oder Dielen dort in regelmäßigen Intervallen abgeschliffen und neu versiegelt oder geölt werden, was die Bauunterhaltskosten in die Höhe treibt.

Bei dem neuen Verfahren »Olio-Therm« wird Öl in das geschmirgelte Holz eingebrannt. Mit einem Schweißbrenner wird es direkt am Boden auf 800° C erhitzt, dadurch weiten sich die Oberflächenkanäle des Holzes und das Öl wird fließfähiger, so dass es tiefer eindringt. Erfahrene Fachkräfte wissen, wie man dabei ein Verkohlen des Holzes vermeidet. Der Boden wird bei dieser Behandlung strapazierfähiger – laut Hersteller braucht er bei regelmäßiger Pflege nie wieder geschliffen zu werden. Damit ist das Verfahren auch für Baudenkmale interessant, da es den Substanzverlust beim Schleifen verhindert. Völlig neu ist der Ansatz, heißes Öl zu verwenden, übrigens nicht: Vor Jahrhunderten wurden Tafelparkettböden bereits mit siedendem Öl getränkt.

Die Tauglichkeit ihrer Methode konnte die Parkettschmiede im Langzeittest an einem öffentlichen Gebäude beweisen. Bei der denkmalgeschützten Realschule in Lohr wird der Flur täglich von 800 Schülern benutzt. Früher musste er alle zwei Jahre neu geschliffen und versiegelt werden. Im Jahr 2008 wurde er mit »Olio-Therm« behandelt und ist nun schon acht Jahre schadensfrei. Einmal jährlich wird er von der Parkettschmiede gereinigt und gepflegt, ohne dass ein Abschmirgeln nötig ist. Die Liegenschaftsverwaltung des Landkreises Mainspessart bestätigt einen erheblichen Rückgang der Unterhaltskosten.

Und wie steht es um die Anmutung der behandelten Böden? Weil das Öl komplett ins Holz einzieht, bleibt dessen natürliche, porenoffene Oberfläche erhalten. Die Technik belebt sachte die Textur und die Maserung des Holzes. ~cs

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