Natursteinfassade Airtec Stone von Lithodecor

Leichter Stein

Natursteinverbundplatten mit geringem Gewicht halten bei der energetischen Sanierung von Fassaden die Erinnerung an das historische Erscheinungsbild wach.

Der Hauptsitz der Stadtwerke Gelsenkirchen erstrahlt dank der neuen Natursteinfassade in frischem Glanz. Die Architekten Gatermann und Schossig entschieden sich bei der Sanierung für das System »Airtec Stone« von Lithodecor. Gutachten über den 1950er Jahre-Bau hatten ergeben, dass die Verankerung der Fassade durch Korrosion stark beschädigt und damit die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet war. Die notwendige Sanierung nutzten die Architekten auch für eine energetische Ertüchtigung der Fassaden.

Lithodecor bietet nun mit Airtec Stone ein System an, welches durch die Verbundkonstruktion 60 % leichter ist als massive Natursteinplatten. Durch sein geringes Gewicht eignet es sich auch zur nachträglichen Aufwertung mancher Fassade, die bislang nur verputzt war. Auf den Rohbau werden Winkel und vertikal verlaufende Tragprofile befestigt, die Zwischenräume werden ausgedämmt, lassen aber Platz für die Hinterlüftung. Horizontale Traversenprofile nehmen anschließend die Fassadenplatten auf.

Die Naturwerksteinplatten bestehen aus einer 5-10 mm starken Deckschicht auf bis zu 19 mm dicken Leichtbetonträgern, die Oberflächen gibt es in Kalk- oder Sandstein, Schiefer und Granit. Durch das geringe Gewicht sind Plattengrößen bis 7,7 m² möglich, bei Überkopfanwendungen bis zu 1,12 m².

Eine Ergänzung zu den flachen Platten sind voluminöse Formteile, wie sie auch bei dem Gelsenkirchener Verwaltungsbau an den Gebäudeecken zur Ausführung kamen. Die Werkstoffeigenschaften erlauben die Herstellung dreidimensionaler Elemente wie Ecken, Winkel oder U-Schalen, die an der Fassade einen monolithischen Eindruck erzeugen. Dafür werden die Verbundplatten auf Gehrung gesägt, unsichtbar verklebt und mechanisch gesichert. Auch freitragende Kragplatten bis 400 mm können verbaut werden. ~pb

www.lithodecor.de