Wärmebrücken

Die Thermografie erobert sich in der Baubranche einen stetig größer werdenden Stellenwert, sind doch angesichts ständig steigender Energiekosten zuverlässig funktionierende Dämmmaßnahmen immer wichtiger. Mit einer Infrarotkamera lassen sich zerstörungsfrei die Stellen lokalisieren, bei denen der Handwerker nicht mit der gebotenen Sorgfalt arbeitete. Mit seiner B-Serie bietet Flir Systems speziell für den Baubereich kalibrierte Kameras an, die über hilfreiche Funktionen wie eine automatische Taupunktberechnung verfügen. Mit der »InfraCAM« lassen sich leicht mangelhafte oder fehlende Wärmedämmungen oder auch Leckagen in der luftdichte Hülle eines Gebäudes entdecken.

Auch Schäden an Fußbodenheizungen oder sogar Feuchtigkeit im Mauerwerk lässt sich mit der Thermografie nachweisen. Die neue »InfraCAM« ist mit einem für diese Systeme sehr günstigen Preis von knapp unter 6000 Euro erhältlich. Sie ist mit einem Gewicht von etwas über einem halben Kilo sehr handlich und mit der Schutzart IP 54 auch für den Baustelleneinsatz geeignet. Mit ihrem Aufnahmechip stellt die Kamera Wärmebilder auf einem 3,5 Zoll-Farbdispay dar, die Bilder können anschließend zur weiteren Bearbeitung über eine Schnittstelle an einen PC übertragen werden. Bis zu 50 Einzelbilder sind speicherbar und mit den Akkus stattliche 7 Stunden Einsatzsatzzeit möglich. In 0,2 °C Abschnitten sind Temperaturunterschiede von -10 °C bis +350 °C messbar. rm
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