schneider+schumacher Architektur, Frankfurt am Main

Recycling-Lichtkunst

»Aus einer Sentimentalität heraus« sei der sogenannte Städel-Tower entstanden, sagt Michael Schumacher von schneider+schumacher, die gerade die Erweiterung des Städel-Museums in Frankfurt a. M. abschließen. Direkt vor dem Museum gelegen, besteht der »Tower« aus Schalungselementen, die beim Betonieren der Decke der unterirdischen Erweiterung benutzt wurden. Fünf Ebenen zu je drei der 3,70 m langen und hohen Elemente wurden aufeinandergesetzt und verbreiten nachts feine Lichtlinien aus warmweißem Licht. Damit soll ein sichtbares Zeichen für den diskret unter Rasen verborgenen Anbau gesetzt werden. Seine Wirkung erzielt der Turm durch 24 LED-Lichtlinien mit je 14 W von Zumtobel, ebenfalls Ausstatter des Museums, die einzeln über DMX angesteuert und langsam abwechselnd gedimmt werden. ~dr