Neuer Glanz im Puschkin-Museum

Das Puschkin-Museum in Moskau beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Russlands und zeigt Bilder und Skulpturen aus der Zeit zwischen Antike und 19. Jahrhundert. 1912 errichteten die Architekten Wladimir Schuchow und Roman Klein das Gebäude im klassizistischen Stil. Nun wurde es nach einer grundlegenden Neugestaltung in der Ausstellungsarchitektur wiedereröffnet. Kahlfeldt Architekten, Berlin, und Tchoban and Partners, Moskau, haben die Wandflächen der sechzehn Säle einheitlich in drei horizontale Zonen unterteilt. Dadurch ergibt sich eine harmonische und flexible Gliederung. Die Stellung von Trennwänden und Vitrinen in den langen Sälen folgen ebenfalls dem durchgängigen Layout, in den hölzernen Wandsockeln sind Museums- und Haustechnik untergebracht. Fein ausgewählte Farbtöne reagieren auf die vorhandenen Farben von Decken und Fußböden und berücksichtigen Kulturraum und Epoche der ausgestellten Kunstwerke. So wurde zum Beispiel für den Bereich »Caravaggio und die Schule von Bologna« (Bild) ein kräftiges Hellrot gewählt. Wer sich für den Zustand der Räume vor der Umgestaltung und Öffnungszeiten interessiert, kann sich auf der Webseite des Museums kundig machen. ~red