Mit Penetrationstest

Öffentliche Vergabeverfahren bedeuten nicht nur für den Bieter viel Aufwand, sondern verlangen auch der Vergabestelle einiges ab. Aus diesem Grund wickelt z. B. die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern ihr Vergabeverfahren vollständig elektronisch über die RIB-Plattform ab. Da für alle dortigen IT-Anwendungen hohe Sicherheitsanforderungen gelten, musste auch die RIB-Plattform spezielle Sicherheitstests bestehen: IT-Spezialisten versuchten über sogenannte Penetrationstests gezielt, sich unberechtigt Systemzugang zu verschaffen. Das Bestehen des Tests drückt sich nun in einem »Bayern CERT-Zertifikat« aus.

Da jedoch immer noch viele Angebote klassisch auf dem Papierweg eingehen und die nachträgliche, manuelle Eingabe ins elektronische System viel Zeit kostet, bietet das Unternehmen ab sofort das Programm »Paper to Digital« (P2D) an. Als Hardware-Komponente ist zusätzlich ein handelsüblicher QR-Code-Reader für rund 150 Euro notwendig, den man z. B. vom Bahnpersonal (Online-Zugticket) kennt. Dieser scannt die Bieterinformationen ein und übermittelt sie in das vorgesehene Formular auf der RIB-Plattform. Zur BAU 2013 soll P2D komplette Angebote einlesen und in die Vergabeplattform übertragen können. Wer es selbst ausprobieren will, kann dies am RIB-Stand 311 in Halle C3 tun.
Dort wird auch über das aktuelle Ausschreibungsprogramm »iTWO BIM-5D« informiert, das nun einen »intelligenten« Viewer (Rx Highlight R13.0 von GRAFEX) beinhaltet und laut Hersteller den »Import aller gängigen Planformate in 2D« erlaubt– die nun mal noch immer Bestandteil vieler Baumaßnahmen sind. Der »flache« 2D-Plan kann dann im vorhandenen 3D-Geometriemodell hinterlegt und bei Bedarf mit Höhenwerten ergänzt werden. ~cf
RIB Software www.rib-software.de