Mensch und Beton

Keine Wand, kein Geländer ist vor ihnen sicher: Parkour-Fans begreifen die städtische Umwelt als Spielplatz, in den Räumen zwischen Gebautem schaffen sie durch gewagte Sprünge ihren eigenen Raum. Ihre Sportart kann überall ausgeübt werden: in Parkhäusern und im Hafen, auf Dächern und Baustellen. In Kopenhagen haben sie jetzt einen eigenen, wenn auch auf fünf Jahre begrenzten Übungsplatz bekommen: im Plug n Play-Park, der den neuen Stadtteil Ørestad-Süd attraktiver und bekannter machen soll. Kaspar Astrup Schröder hat die Entwicklung filmisch begleitet, die mit Gesprächen mit Bjarke Ingels begann und mit der Parkgestaltung durch Kragh & Berglund endete. Architektonische Versatzstücke bilden das Gerüst, das Wichtigste ist jedoch die Offenheit der Bauteile für vielfältige »Angriffe«. ~dr