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Exportschlager ?

Europäer in Peking
Exportschlager ?

Europäische Architektur und also europäische Architekten genießen in China einiges Ansehen. Allerdings sind die Usancen, wie ein Bauherr zum Entwurf eines Architekten kommt und der Entwurf zum Bau wird, recht anders als in Europa. Das Wagnis, in Peking zu bauen, gehen dennoch einige Architekten ein. European architecture and thus European architects have in China a considerable reputation. The procedures, however, by which clients commission an architect’s design, and the design subsenquently built, are quite different from those in Europe. Nevertheless, the hazard of building in Peking is taken on by a number of architects.

Große Achse Peking

Gutachten 2002 Auftraggeber: Beijing Municipal Planning Commission Architekten: Albert Speer & Partner, Frankfurt / Shanghai Projektteam: Albert Speer, Johannes Dell, Christof Kullmann, Christian Datz, Sun Zhuo
AS&P wurden 2002 mit einem Gutachten für die zentrale, »Große Achse« Pekings beauftragt. Sie erarbeiteten ein Konzept, das – ausgehend von der Entlastung des historischen Zentrums von Peking – den Süden der Stadt mit einem neuen Hauptbahnhof und einer »ökologischen Modellstadt« aufwertet. Der Bahnhof soll Schnittstelle zwischen dem Langstreckennetz (für Transrapid und Magnetschwebebahn) und dem innerstädtischen öffentlichen Verkehrsnetz Pekings werden. Zwischen Bahnhof und Altstadt ist ein neuer, etwa zehn Quadratkilometer großer Stadtteil mit Wohnungs- und Dienstleistungsbauten vorgesehen, die modernsten Ansprüchen gerecht werden. Zum Konzept gehört auch die Anlage eines »Parks der Ökologie«, in dem neue Modelle der Landwirtschaft experimentell entwickelt werden könnten. In der Konzeption der gesamten Planungsfläche – die immerhin etwa einhundert Quadratkilometer groß ist – spielten ökologische Überlegungen eine große Rolle: Frischluftschneisen, Förderung erneuerbarer, schadstoffarmer Energien und energiesparende Bau-weisen gelten als Garanten für eine erträgliche Luftqualität in Peking. In gestalterischen Themen mussten vor allem Maßstabssprünge durchdacht, also Übergänge von Großstrukturen bis hin zum kleinen Quartier konkret vorgeschlagen werden. Die traditionelle, modulare Stadtstruktur ließe sich in Peking sinnvoll weiterentwickeln. AS&P arbeiten in der Repräsentanz Shanghai.
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