Diplomthema Trauerkultur

Auf unsere Ausgabe 4/2013 »Trauer braucht Raum« bekamen wir viel positive Resonanz – offensichtlich ist das ein Thema, das eine gründliche Neubetrachtung nötig hat, aber auch verdient. So wurde es an der TU Kaiserslautern sogar zum Diplomthema, betreut von der Professorin Elke Seitz. Sie schrieb uns: »Leider spielt nicht nur die architektonische Betrachtung der Trauerkultur in Fachzeitschriften eine untergeordnete Rolle, sondern auch an den Architekturfakultäten – warum sollte man junge Menschen mit dem Thema des Vergänglichen konfrontieren? Ich finde, es gibt viele und gute Gründe, es zu tun, nicht zuletzt, weil neben dem soziokulturellen Aspekt auch die architektonische Komponente der Bauaufgabe eine Herausforderung an die Studierenden darstellt.« Mit 35 Studenten und unserem Heft in der Hand [3] machte sie sich auf zu einer Exkursion nach Tholey bei Saarbrücken, dessen ehemaliger jüdischer Friedhof, jetzt Kriegsgräberstätte, im Rahmen der Diplomarbeit »Memento Mori« neu definiert werden soll. Diese praxisnahe Nutzung der db ist ganz in unserem Sinne, und wir wünschen den Diplomanden viel Erfolg! Auch sind wir gespannt auf die Ergebnisse, die wir unseren Lesern voraussichtlich in der September- oder Oktoberausgabe vorstellen können. ~dr