Bochum ist nicht Detroit

Unter diesem Motto veranstalten das Schauspielhaus Bochum und das Netzwerk Urbane Künste Ruhr ein Sommerfestival, das in das einjährige sogenannte Detroit-Projekt eingebettet ist. Bis zum 5. Juli steht die Entwicklung einer neuen Wahrnehmung der Stadt und der Gemeinschaft nach dem Ende von Opel in Bochum im Mittelpunkt, zu sehen gibt es u. a. eine Dokumentation zum Überleben in der geldlosen Gesellschaft und eine Performance, während der das Opelwerk I verschwindet.

Beteiligt sind auch Akteure aus »Opelstädten« in England, Polen und Spanien. So können Besucher das spanische Architekturbüro basurama kennenlernen (s. db 5/2011, S. 10), das sich schon seit Jahren mit dem Wandel in der Krise beschäftigt. Abgerundet wird das Programm durch tägliche »Motown-Barbecues«, einen Rooftop Slam und geführte Rundgänge durch das Detroit-Projekt. ~dr