Besuch in Dresden

Am 14. Oktober wird in Dresden das Militärhistorische Museum nach dem Umbau durch Daniel Libeskind wiedereröffnet. Breite Schneisen durchkreuzen jetzt das 114 Jahre alte Gebäude, um, wie Libeskind sagt, »eine fundamentale Verwerfung zu erzeugen« und die enge Verknüpfung von organisierter Gewalt und dem Schicksal einer Stadt spürbar zu machen. Das allein ist Grund genug, wieder einmal nach Dresden zu fahren. Wer mehr zeitgenössische Architektur in der Stadt sehen will, kann sich von der Architektin Petra Krüpper führen lassen: Als Teil des 3-Tage-Arrangements »Modernes Dresden« einer Hotelkette bietet sie eine halbtägige Stadtführung zu Fuß und mit der Straßenbahn an, z. B. zum Albertinum, zur Gläsernen Manufaktur, zum St.-Benno-Gymnasium und zur Neuen Synagoge. Weitere Ziele stehen zur Wahl. Das Arrangement umfasst auch eine Tageskarte für den ÖPNV und den Besuch der Hotelbadelandschaft. ~dr