Beschläge, Sicherheitstechnik

Im September 2011 löste die DIN EN 1627-1630 die Vornormenreihe DIN V ENV 1627ff für einbruchhemmende Fenster, Türen und Anschlüsse ab. Vorhangfassaden und Gitterelemente fallen nun in den Anwendungsbereich der Norm; Tore und Schranken nicht mehr. Des Weiteren wurde aus der bekannten Angabe »WK« (Widerstandsklasse) die Bezeichung »RC« (resistance class). Nach wie vor handelt es sich um ein sechsstufiges Klassifizierungssystem, mit dem Unterschied, dass »RC 2« in zwei Gruppen aufgeteilt ist (»RC 2« und »RC 2 N«). Der Zusatz »N« steht für »normal« und bedeutet, dass hier der Einsatz von Normalglas ohne angriffhemmende Eigenschaften möglich ist. Die Hersteller haben sich auf die europäischen Bestimmungen eingestellt und ihre Produkte gemäß der neuen Einbruchnorm aufwendig optimiert und von Prüfinstituten wie dem »Velbert« zertifizieren lassen.

Weitere Schwerpunkte bei der Entwicklung neuer Beschläge waren z. B. das Bestreben, die hohe Sicherheitstechnik »unsichtbar« in die Bauelemente zu integrieren oder Brandschutztüren ohne viel Aufwand nachträglich mit einer Rettungswegverriegelung ausstatten zu können. ~bm