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Sechs Berliner Wohnsiedlungen der Moderne sollen von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen werden. Dies haben die Berliner Senatsverwaltung und das Landesdenkmalamt Berlin Ende Juli beantragt. Die nominierten Siedlungen – die Hufeisensiedlung Britz, die Gartenstadt Falkenberg, die Weiße Stadt, die Großsiedlung Siemensstadt, die Wohnstadt Carl Legien und die Siedlung Schillerpark – werden außerdem bis 8. Oktober unter historischen und aktuellen Aspekten in einer Sonderausstellung im Berliner Bauhaus-Archiv präsentiert. Weitere Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und Mieterfeste werden den Entscheidungsprozess über die nächsten Monate begleiten, zu dem auch ein Besuch des deutschen UNESCO-Komitees gehört. Die Initiatoren rechnen sich gute Chancen für ihren Antrag aus, hat doch die UNESCO erst kürzlich um Zurückhaltung bei Anträgen aus Europa gebeten, gleichzeitig aber den Schutz von Gebäuden aus dem 20. Jahrhundert als eine Priorität definiert. ~red