offen/geschlossen | db 7-8/2019

Schwerpunkt

Offen / Geschlossen

Offen / Geschlossen

Der Gegensatz der beiden Prinzipien offen und geschlossen scheint zunächst klar: entweder auf oder zu. Doch so mancher gestalterische Kniff stellt diese Klarheit infrage: Vermeintlich transparentes Glas kann sehr abweisend wirken, Wand-Materialien wie Ziegel können je nach Fügung einen durchlässigen Vorhang ergeben, betonierte Räume müssen durchaus nicht klaustrophobisch wirken und die Art des Wandabschlusses entscheidet, ob ein Innen- wie ein Außenraum wirkt. Gerade in der Uneindeutigkeit schlummert enorme poetische Kraft, die – nutzbar gemacht – das Bauen zur Architektur erhebt.

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Lesen Sie in der aktuellen db-Ausgabe:

Gerichteter Blick

Unternehmenssitz mit Eventlocation in Stuttgart
Hippmann Architekten
Ein Online-Weinhändler wollte aus der virtuellen Unsichtbarkeit auftauchen und ließ eine schlichte Beton-Kiste für Lager, Büros und einen atmosphärischen Verkostungsraum errichten. Durch wohlgesetzte Öffnungen werden Ein-, aber v. a. reizvolle Ausblicke gewährt – mitten im Gewerbegebiet an einer viel befahrenen Straße kein ganz einfaches Unterfangen.

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Die Offenheit der Tiefe

Unterwasserrestaurant »Under« Lindesnes-Båly (N)
Snøhetta
In Südnorwegen wurde eine Betonröhre in die Nordsee gesenkt, um die Gäste eines gehobenen Restaurants mit einem Unterwasser-Erlebnis zu verwöhnen. Die ansprechend gestalteten Innenräume sind auf eine 25 cm dicke Acrylglasscheibe hin ausgerichtet, die den Gastraum von der offenen See trennt, und stellen gängige Vorstellungen von physischer Abgeschlossenheit und gefühlter Offenheit auf den Prüfstand.

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Talgrund und Himmel

Unter struktureller Straffung transformierte Gernot Schulz die Abtei Altenberg in ein modernes Jugendgästehaus und entwickelte dabei den Typus des Klosters weiter. Im Wechsel von Beton- und Ziegelbauteilen mit raumhohen Verglasungen entstanden helle Räume mit bergenden Gesten ohne den einengenden Charakter einer Klausur.

Haus der Nähe und des Lichts

Staab Architekten haben die scheinbaren Widersprüche der Bauaufgabe aufgelöst. Gestaffelte Volumen bilden zusammen mit überlegt gesetzten Öffnungen und der diaphanen Kuppel überzeugend einfache und zugleich würdevolle Formen, die das Jüdische Gemeindezentrum in Regensburg gleichermaßen kraftvoll wie kommunikativ erscheinen lassen.

Passgenaues Implantat

Das Fakultätsgebäude in Kattowitz hält die Unterscheidung in offen und geschlossen unentschieden in der Schwebe. BAAS (mit Grupa 5 Architekci und Małeccy Biuro Projektowe) formulierten mit dunklem Backstein klare Raumkanten. Perforierte Formaten lassen den Neubau gleichermaßen abgezirkelt wie durchlässig erscheinen.

Mehr Mut zum Kontrast

Die Wohnungen profitieren von räumlicher Gegensätzlichkeit: offen versus geschlossen, kleinteilig versus großzügig, innen versus außen. Durch gezielte Investition in Licht und Raum geriet Gus Wüstemanns veredelter Rohbau zum Statement gegen gleichförmigen Wohnungsbau – und das, im Zürcher Vergleich, zu relativ niedrigen Mietpreisen.

 

Vorschau:

Im Norden

Wir richten den Blick auf die regionalen Besonderheiten der Architektur und Baukultur von Norddeutschland mitsamt seinen Küsten und Inseln bis nach Dänemark. Und fragen, ob sich im Norden nach wie vor – trotz vereinheitlichender Entwicklungen in allen Lebensbereichen – regionale Eigenheiten sowohl beim Städtebau als auch bei der Gestaltung und Materialisierung von Architektur finden lassen.

 
 

vorangegangene db-Ausgaben:

Anders bauen

db 6/2019: Anders bauen!

»Anders Bauen« heißt, bei der Planung intelligent, zurückhaltend und schonend mit Material und Fläche umzugehen. Und so haben wir auch für diese Ausgabe, die unsere Reihe von Kongressen und Heften zum Thema »Suffizienz in der Baukultur« fortführt, Projekte (Neubauten und Umnutzungen) aufgespürt, die diesen Anspruch einlösen. Wohnmodelle, Arbeitswelten, Bürobauten sowie Kultur- und Gemeindezentren, bei denen sich die Bauherren und Architekten vor Beginn des Planungsprozesses fragten, wie viel Raum wirklich gebraucht wird und wie dieser optimal zu gestalten und zu nutzen sei – Architektur, die Denkanstöße liefert.

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Ingenieurbaukunst

db 5/2019: Ingenieurbaukunst

Die Grenzen des tragwerksplanerisch Möglichen auszuloten und mit einer sinnfälligen Gestaltung zu vereinen, macht nach wie vor einen Großteil der Ingenieurbaukunst aus. Wenn Architekten und Ingenieure sich in diesem Geiste einer Bauaufgabe widmen, kann sie im Grunde nur gelingen. Die dafür abwägende Auseinandersetzung von Tragwerksplanern mit Gestaltern während des Planungsprozesses führt häufig nicht nur zu ästhetisch anspruchsvollen sondern auch zu überdurchschnittlich wirtschaftlichen Lösungen.

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Auf Reisen

db 4/2019: Auf Reisen

Vermochten Hotels einst, mit palastartiger Ausstattung Begehrlichkeiten zu wecken und Gäste anzulocken, sind heutzutage unterschiedliche Konzepte gefragt – die auf den jeweiligen Ort abgestimmt sind und in der Großstadt mitunter grundlegend anders ausfallen als in den Bergen, an der Küste oder im kleinstädtischen Rahmen. Architekten und Innenarchitekten müssen auf die jeweilige Umgebung, aber auch auf aktuelle Trends reagieren – und schaffen bisweilen charismatische Beispiele von Low Budget bis Luxus.

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db 3/2019: Farbe

Farben können Innenräume und ganze Stadträume prägen, sie transportieren Stimmungen und werden zur Orientierung eingesetzt. Sie provozieren oder harmonisieren; selten lassen sie uns kalt. Sie sind ein Statement. Und das – wie die von uns ausgewählten Projekte zeigen – unabhängig davon, ob sie dezent oder kräftig ausfallen, partiell oder vollflächig eingesetzt werden.

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db 1-2/2019: Bühne

In seinem Gedicht »An die Freunde« von 1803 bezeichnet Friedrich Schiller die Theaterbühne als »Bretter, die die Welt bedeuten«. Für nicht mehr aber auch nicht weniger steht das Holzpodest, das den darstellenden Künstler vom Zuschauer abhebt: Eine Fläche, auf der sich das künstlerische Ideengebilde, vom inneren Erleben eines Einzelnen bis hin zu gesellschaftspolitisch aktuellen Themen, darstellerisch interpretieren lässt.

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db 12/2018

db 12/2018: Redaktionslieblinge

Ein kleines Jubiläum: Bereits zum zehnten Mal stellt die db-Redaktion zum Abschluss des Jahres ihre Lieblingsprojekte vor – eine schöne und geschätzte Tradition. Unter dem gewohnt architekturkritischen Blickwinkel der db werden wieder höchst unterschiedliche Bauaufgaben im In- und Ausland unter die Lupe genommen: von Ostsee bis Schottland, von Designmuseum bis Seniorenheim – u.v.m..

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db 11/2018

db 11/2018: Architektur der Stille

Die Stille findet ihren architektonischen Ausdruck hauptsächlich in sakralen Räumen und in Bauten der Bestattungskultur – in Raumprogrammen, denen universelle Themen eingeschrieben sind, wie z. B. Reizverminderung, Innerlichkeit, Konzentration.
Man darf das nicht mit Langeweile oder Austauschbarkeit verwechseln – im Gegenteil, die Kunst der Reduktion ist ein Feld für Könner und Kenner des Materials und berührt vielerlei technische und gestalterische Fragen, von der Fügung bis hin zur Lichtführung.

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db 10/2018

db 10/2018: Keramik

Mit Fliesen lässt sich unter Interpretation und Weiterentwicklung des Vorgefundenen leicht die Eingliederung in den Bestand bewerkstelligen und gleichzeitig eine zeitgemäße Gestaltung umsetzen – es lassen sich verschiedenartige und auch ausgesprochen langlebige Fassaden entwickeln. Durch ein abwechslungsreiches Licht- und Farbenspiel entsteht ein lebendiges Fassadenbild, das das Gebäude wie ein Gewand umhüllt.

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db 09/2018

db 9/2018: Kunst und Architektur

Räume für die Kunst sind so vielfältig wie die Kunst selbst: vom kreativen Chaos eines Künstlerateliers bis zum repräsentativen Museumssaal. Und: Architektur hat Einfluss auf die Kunst; einen vollkommen neutralen Ort für die Präsentation bzw. für das Erschaffen von Kunst zu kreieren, ist unmöglich. Vielmehr kann das vielfältige Geben und Nehmen von Kunst und Architektur dazu anregen, neue Perspektiven jenseits des Banalen und Alltäglichen einzunehmen, also auf das, was Kunst erst zur Kunst macht.

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db 08/2018

db 7-8/2018: Auf dem Land

Viele Dörfer befinden sich im Wandel; dass die gewohnte Einteilung von Land und Stadt ihre Gültigkeit verliert, die Bewohnerstruktur sich verändert, klassische Funktionen wegfallen und die Infrastruktur bedroht ist, sind keine neuen Phänomene. Immer wieder neu sind aber die Herangehensweisen, mit denen sich die dörflichen Strukturen wiederbeleben lassen, indem man die Bürger beteiligt, örtliche Besonderheiten herausarbeitet und das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

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db 06/2018

db 6/2018: Japan

Unsere Vorstellung von moderner japanischer Architektur ist wesentlich von den Bildern transparenter, luftiger Bauten geprägt, von verschachtelten Miniapartments und Strukturen, die wie entmaterialisiert wirken. Doch das ist nur ein winziger Ausschnitt. Neben den bekannten Protagonisten des japanischen Baugeschehens lohnen auch unbekannte Architekten den näheren Blick sowie ungewöhnliche Projekte, Ideen, Initiativen und Architekturentwicklungen und -strömungen.

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db 05/2018

db 5/2018: Außenraum

Angesichts der voranschreitenden Verdichtung des Städtischen wird der verbleibende öffentliche Raum immer kostbarer und muss die Aneignung durch möglichst viele verschiedene Bevölkerungsgruppen zulassen. Wenn dies gelingt und auch unterschiedliche Sinneseindrücke zu einem vielschichtigen Erleben verwoben werden, können belebte und sogar identitätsstiftende Außenräume entstehen, die einen wesentlichen Beitrag zu einem funktionierenden Miteinander leisten.

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db 04/2018

db 4/2018: Sportbauten

Viele kleine Bauaufgaben des Breitensports wie etwa kommunale Turn- und Schwimmhallen fallen nicht weniger komplex aus als die großen, weltweit wahrgenommenen Leuchtturmprojekte. Unter vielerlei Gesichtspunkten sind sie bisweilen sogar interessanter, zumal viele von ihnen den Standards internationaler Wettkämpfe entsprechen müssen und ihre Nutzung nicht alleine auf den Sport beschränkt bleibt.

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db 03/2018

db 3/2018: Tag und Nacht

Licht in der Architektur – Licht in der Stadt. Nach Einbruch der Dunkelheit zeigen Gebäude ihr zweites Gesicht. Zuweilen ein zufälliges, im besten Fall aber ein geplantes und durchkomponiertes. Wie viel Licht benötigt gute Architektur und welchen gestalterischen Stellenwert nimmt Lichtplanung ein bzw. sollte sie einnehmen?

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db 02/2018

db 1-2/2018: Bauen für Kinder

Allerlei Widrigkeiten sind beim Bau von Kitas und Schulen die Regel. Durch kooperatives Engagement können aber trotzdem anregende Lebensräume für Kinder entstehen. Die db-Ausgabe 2/2018 beleuchtet einige dieser erfreulichen Projekte ausführlich.

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db 11/2017

db 12/2017: Redaktionslieblinge

Immer wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, lädt die db-Redaktion zu einer Entdeckungsreise zu den Lieblingsgebäuden der Redakteure ein. Dieses mal geht es u.a. zu BIGs Weltkriegsmuseum in die dänische Provinz, zu einem irritierenden Werk von Hild und K, zu einem SANAA-Gebäude, das gar keines ist, zu einer kraftvollen Stadtreparatur und tief hinein in den Tiroler Untergrund.

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db 11/2017

db 11/2017: Wohnen im Alter

Was muss ein Pflegeheim konzeptionell und auf der gestalterischen Ebene leisten können? Wie kann Architektur dabei unterstützend wirken – und wo muss sie das gar nicht? Kann die Deinstitutionalisierung des Pflegesystems gelingen? Was wird für den Wechsel von der Versorgungs- zur Mitwirkungsgesellschaft gebraucht? … Wir stellen anhand von Projekten unterschiedliche Wohnformen im Alter vor, alle unter der Maßgabe, dass ein Altern in Würde möglich sein muss.

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db 10/2017

db 10/2017: Stuttgart

In der Zuzugsregion Stuttgart ist der Platz knapp und die Luft dünn; jede Planung wird zur Herausforderung. Die db-Ausgabe 10/2017 nimmt die Stuttgarter (Architektur)-Besonderheiten unter die Lupe und stellt beispielhafte Einzelgebäude sowie Quartiersplanungen vor. Denn in der baden-württembergischen Landeshauptstadt tut sich so einiges – wie könnte es auch anders sein, gilt sie doch als Wiege der Ingenieurbaukunst und weist deutschlandweit die höchste Architekten- und Bauingenieursdichte auf.

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db 9/2017

db 9/2017: Rückzugsorte

Es gibt gute Gründe, sich immer einmal aus dem Alltag zurückzuziehen: um dem Trubel der Stadt zu entfliehen, die Gedanken zu ordnen, sich konzentriert neuen Aufgaben zu widmen oder um einfach einmal abzuschalten. Der Architektur fällt in solchen Momenten v. a. die Aufgabe zu, einen geschützten Ort zu formulieren, der all das ermöglicht.

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db 8/2017

db 7-8/2017: Erstlingswerke

Für junge Architekten ist der Start in die Selbstständigkeit zumeist alles andere als ein Kinderspiel. Ohne Referenzbauten ist es fast unmöglich, zu Wettbewerben zugelassen zu werden, und über den Aufbau eines Netzwerks an Aufträge heranzukommen, gestaltet sich zäh und langwierig. Mitunter spielen der Zufall und eine gehörige Portion Mut die entscheidende Rolle.

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db 6/2017

db 6/2017: Anders bauen!

in Zeiten steigender Mieten, Wohnungsnot in Ballungsgebieten und knapper werdender Ressourcen gewinnt das Prinzip der Suffizienz an Bedeutung: So sind Ideen gefragt für ein zeitgemäßes Leben und Arbeiten auf wenig Raum. Die db-Ausgabe versammelt Projekte, die intelligent und schonend mit Material und Fläche umgehen; Projekte, die als wichtiger Denkanstoß exemplarisch für einen gekonnten Umgang mit schwierigen Bestandsbauten und für eine behutsame und gelungene Nachverdichtung und Erweiterung stehen können.

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db 5/2017

db 5/2017: Ingenieurbaukunst

Viele Ingenieurbauwerke möchte man am liebsten übersehen: ungelenk, schnöde, zahllos. Dabei kann mit dem nötigen Gespür aus einer Brücke oder einem Turm ein unverwechselbarer Ort entstehen oder gar ein Markenzeichen werden. Dann lässt sich von Ingenieurbaukunst sprechen – dem bewussten und gekonnten Zusammenführen von Nutzungsanforderungen, technischen Herausforderungen, sinnvollem Abwägen und ästhetischem Anspruch.

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db 3/2017

db 4/2017: Campus

Den Begriff Campus kennt jeder, und in letzter Zeit findet er inflationär Verwendung – auch von Privatfirmen, die ihre Büroareale kurzerhand Campus nennen, um sich in den Ruch universitärer Forschung zu bringen. Wir spüren den Begrifflichkeiten auf den Ebenen von Architektur und Städtebau nach, untersuchen verschiedene Herangehensweisen bei der Entwicklung von Universitätsquartieren und Bautypen und stellen vorbildliche Einzelbauten vor.

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db 3/2017

db 3/2017: Weiß

Reinheit, Erhabenheit, Unsterblichkeit und Sachlichkeit, das sind nur einige Attribute, die wir im westlichen Kulturkreis mit Weiß verbinden. Nach unserem Heft »Schwarz« (db 11/2013) widmen wir der zweiten sogenannten unbunten Farbe die aktuelle Ausgabe. Doch auch Weiß ist nicht gleich Weiß, was es beim Gestalten natürlich zu berücksichtigen gilt. Wir haben für Sie Projekte ausgewählt, bei denen unterschiedliche (weiße) Materialien außen und innen ihre Wirkung entfalten und weisen auf Möglichkeiten und Herausforderungen beim Umgang mit dieser hellsten aller Farben hin.

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db 1-2/2017

db 1-2/2017: Vorgefertigt

Die Größenordnung und auch die Komplexität vorgefertigter Bauteile nehmen immer mehr zu – bis hin zu beinahe komplett ausgebauten Wohnmodulen, die vor Ort nur noch an die versorgungstechnische Infrastruktur angeschlossen werden müssen. Wenn aber auf der Baustelle kaum noch korrigierend in Konstruktion und Gestaltung eingegriffen werden kann, muss der zuvor erreichte Planungsstand deutlich weiter fortgeschritten sein als bei einer konventionellen Bauweise. Auf welche Weise das gelingen kann, beleuchtet die aktuelle db.

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db 12/2016

db 12/2016: Redaktionslieblinge

Zum Abschluss des Jahres lädt die db wieder zu einer Entdeckungsreise zu den Lieblingsprojekten der Redakteure ein. Alle Projekte werden dabei unter dem gewohnt architekturkritischen Blickwinkel der db vorgestellt. Lesen Sie u. a. vom wahrscheinlich radikalsten Schweizer Wohnungsbauprojekt der letzten Jahre, von einem bemerkenswert schlichten Verwaltungsgebäude in Besigheim sowie vom Umbau einer alten Skifabrik im Schwarzwald in eine Pflegeeinrichtung für Kinder!

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db 11/2016

db 11/2016: Kleine Bauten

Viele kleine Projekte, von der Imbissbude bis zum Privatmuseum, finden wegen ihrer vermeintlichen Geringfügigkeit zwar nur wenig Beachtung, sind aber mit großer Sorgfalt und hohem Anspruch geplant. Sie stehen an Komplexität und Anspruch den »großen« Bauaufgaben nicht unbedingt nach. Zumal es im Kleinen nochmals mehr auf durchdachte Planung und präzise Verarbeitung aller Materialien ankommt – man darf sich keine Nachlässigkeiten leisten.

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db 10/2016

db 10/2016: 150 Jahre db

150 Jahre – keine andere Architektur-Fachzeitschrift kann auf eine so lange Geschichte zurückblicken. In unserer Jubiläumsausgabe lassen wir diesen enormen Zeitraum Revue passieren. Freuen Sie sich auf überraschende, anregende, z. T. kuriose und bemerkenswerte Funde und Fakten!

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db 9/2016

db 9/2016: Tür und Tor

Wohl kaum ein Bauteil ist technisch so komplex und gestalterisch so prägend wie Tür und Tor. Um der herausragenden Rolle gerecht zu werden, bedarf es einer der Nutzung angemessenen und funktionalen Lösung. So entscheidet sich an der sensiblen Stelle des Übertritts zwischen Außen- und Innenraum – ob als sanfter Übergang oder dramatisch inszeniert – mit welcher Erwartung der Nutzer das Innere betritt.

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db 8/2016

db 7-8/2016: Polen

In der Reihe der beliebten Länderhefte richtet die db den Blick auf eine – zu Unrecht! – wenig bekannte Architekturszene; sie braucht den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Von »Ostalgie« kann auf gestalterischer Ebene keine Rede sein, und selbst wenn im Wohnungsbau Tendenzen zum Rückzug ins Private sichtbar werden, so gibt es in Polen in den Bereichen Kultur und Wissenschaften doch umso mehr zu entdecken!

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db 6/2016

db 6/2016: Ausstellung gestalten

Um ein Thema überzeugend, stringent und für den Betrachter nachvollziehbar in Szene zu setzten, ist u.a. die frühzeitige und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Architekten, Kuratoren, Grafikern und Handwerkern entscheidend. Anhand verschiedener Ausstellungsgestaltungen (temporären und dauerhaften) lassen sich unterschiedliche Herangehensweisen und Haltungen bei der Konzeption und Umsetzung komplexer »Ausstellungslayouts« nachvollziehen.

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db 5/2016

db 5/2016: Opulent

Keine Angst vor großen Gesten, figürlichen Darstellungen, starken Farben oder glänzenden Oberflächen! Durch opulente Gestaltung können Orte entstehen, die einen Anlass zum Staunen, zum erholsamen Vergessen aber auch zur Identifikation bieten. Dazu braucht es jeweils einen tragenden Gedanken, eine Klammer, ein Konzept, damit aus der entfesselten Gestaltungslust kein kitschiges Durcheinander wird. Denn Opulenz braucht Platz zum Atmen.

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db 4/2016

db 4/2016: Wohnen – gut und günstig

Der enorme Zustrom von Schutz suchenden Menschen setzt die Politik in Europa unter Druck; es ist kaum mehr möglich, die drängenden Probleme des Wohnungsbaus auszusitzen. Einige Wohnungsbaugesellschaften und Architekten haben sich auf den Weg durch den Normen- und Beschränkungsdschungel gemacht und überzeugende Lösungen gefunden, mit Generationen übergreifenden, verdichteten, mitunter sogar flexiblen Wohnformen für jeden Geldbeutel.

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db 3/2016

db 3/2016: Holz

Der moderne Holzbau folgt dem Motto: mit Sorgfalt geplant, durchdacht konstruiert, wirtschaftlich produziert. Die Projekte in der aktuellen db-Ausgabe zeigen die breite Palette der Möglichkeiten von roh gesägt zu akkurat geglättet oder farbig lasiert, vom traditionellen Block- oder klassischen Rahmenbau bis zum Hohlkastenelement und Brettschichtholz. Die »Renaissance des Holzbaus« wird sicher ungebrochen andauern.

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db 1-2/2016

db 1-2/2016: Produktion

Gebäude der Arbeit prägen in hohem Maße unseren Alltag. Anders als bei Verwaltungsbauten spielt die Architektur bei Fabriken und Gewerbehallen i. d. R. jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Jedes beliebige Gewerbegebiet zeugt von dieser Fehlstelle. Aber: Investitionen in anspruchsvolle Planungen zahlen sich aus; darüber sind sich die Firmenverantwortlichen der anschließend vorgestellten Projekte einig – ob zur Effizienzsteigerung, als Marketinginstrument oder im Wettbewerb um Arbeitnehmer.

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db 7-8/2015

db 12/2015: Redaktionslieblinge

Auch in diesem Jahr ist die Dezember-Ausgabe der db den Lieblingsbauten der Redakteure gewidmet. Zur Auswahl der wie gewohnt kritisch betrachteten Projekte gehören dieses Mal eine Totenkapelle, die Ulrike Kunkel bei ihrer Recherchereise zum Südtirol-Heft entdeckte, der einfühlsame Umbau eines Berufsschulgebäudes in Heilbronn, dem sich Dagmar Ruhnau nähert, und ein Feuerwehrhaus in Österreich, das es Achim Geissinger angetan hat. Begleiten Sie uns auf einer Entdeckungsreise zu unseren diesjährigen Favoriten!

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db 7-8/2015

db 11/2015: Unter der Erde

Ein ebenso altes wie zwiespältiges Phänomen: Neben die Vorteile schützender Masse und gleichmäßiger Temperatur treten die Nachteile fehlenden Tageslichts und mangelnder Belüftung, die den Untergrund als Lebensraum für den Menschen eigentlich disqualifizieren. Viele Bauaufgaben sind unter der Erde aber ganz gut aufgehoben. So gestaltet sich die Welt im Untergrund als weitläufig und verzweigt und pendelt zwischen konstruktiver und bautechnischer Machbarkeit sowie Wunsch und Notwendigkeit.

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db 7-8/2015

db 10/2015: Südtirol

Anhand der ausgewählten Projekte lässt sich erkennen, was Südtiroler Architektur ausmacht, wofür sie steht und was sie prägt: auf jeden Fall der starke Bezug zur Landschaft und der Einsatz natürlicher und ortsbezogener Materialien. Örtliche Bautraditionen werden weiterentwickelt und interpretiert, und das mit hoher handwerklicher Qualität und Sorgfalt im Detail.

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db 7-8/2015

db 9/2015: Dächer

Geneigte wie flache Dachkonstruktionen funktionieren nur bei sorgfältiger Detaillierung und Ausführung. Dem kommt die Weiterentwicklung von Bautechnik und Materialien sehr entgegen. Erleben Sie in dieser db-Ausgabe Projekte, deren Typologie, Materialeinsatz und Detaillierung die Möglichkeiten des Bauteils Dach in gelungener Weise interpretieren und ausschöpfen.

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db 4/2015

db 7-8/2015: Auf Reisen

Manche Hotelkonzepte reichen über die Umsetzung aktueller Gestaltungstrends weit hinaus und leisten einen Beitrag zur Identität des jeweiligen Standorts – sei es durch die Reflexion urbaner Kultur in der Metropole, durch die Belebung vernachlässigter Quartiere in Randbezirken oder gar durch den Erhalt historischer Bausubstanz in abgelegenen Dörfern. Ein weites Feld – von Low Budget bis Luxus – weitab von der Pflege heimeliger Traditionalismen oder unreflektiertem Zeitgeit.

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db 4/2015

db 6/2015: Suffizienz

Zum ungebremsten Verbrauch von Flächen und Gütern gibt es ästhetisch überzeugende und gestalterisch anspruchsvolle Alternativen: Wohnmodelle, Arbeitswelten, Gewerbeeinheiten und Kleinstwohnungen, die maßvoll mit Ressourcen umgehen und bei denen sich Bauherren und Architekten bereits vor Beginn des Planungsprozesses fragten, wie viel Raum wirklich benötigt wird und wie dieser sich optimal gestalten lässt. So kann suffizientes Bauen funktionieren.

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db 5/2015

db 5/2015: Feiern und zusammenkommen

Versammlungsstätten sollen vielfältigen Aktivitäten Raum bieten und müssen sowohl erhöhter mechanischer Beanspruchung standhalten als auch eine große Bandbreite an Veranstaltungstechnik bereithalten. Der Umgang mit den vergleichsweise großen Bauvolumen am jeweiligen Standort führt dabei idealerweise zu sehr spezifischen Lösungen. Materialisierung und Geometrien setzen dabei Identität stiftende Akzente von ortsverbunden bis spektakulär.

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db 4/2015

db 4/2015: An und auf dem Wasser

Das Wasser ist so etwas wie der natürliche Feind des Bauens. Jeder Werkplaner kennt den Kampf gegen Kondensat, aufsteigende Feuchte und von allen Seiten eindringendes Wasser. Wagemutig erscheint da die Absicht, nah am oder gar im Wasser zu bauen. So ist es ratsam, gedanklich nicht gegen, sondern mit dem nassen Element zu planen, Eventualitäten vorwegzunehmen und auch in extremen Situationen noch Qualitäten zu suchen.

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db 4/2015

db 3/2015: Putz

Langweiliges Massenprodukt oder vielfältig und kreativ einzusetzender Werkstoff? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Dabei ist Putz so alt wie die Baugeschichte selbst und hat daher seine Qualitäten bereits über Jahrhunderte bewiesen. Die ernsthafte Auseinandersetzung mit diesem Baustoff lohnt sich, zumal sich beim Umgang mit Putz – von traditionell bis experimentell – tatsächlich noch neue Gestaltungsmöglichkeiten entdecken lassen.

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db 3/2015

db 1-2/2015: Bildungsbauten

Bauten für die Wissensvermittlung jeglicher Art sind Thema dieser Ausgabe – darunter Institute und Hörsäle von Hochschulen, eine Stadtbibliothek, ein Gebäude der Katalanischen Wirtschaftskammer mit verschiedenen Seminar- und Vortragssälen sowie eine Kunsthochschule. Einrichtungen der studentischen und der beruflichen Bildung und Weiterbildung. Gebäude, an die besondere bauliche und städtebauliche Anforderungen gestellt werden, und die nicht selten mit geringem Budget realisiert werden müssen.

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