Solare Roadshow

Ein mobiles Restaurant, das sich autark mit Energie versorgt, entwickelte die Architektin Rebecca Alexander aus den USA. Obwohl die Energiegewinnung im Vordergrund steht, sind die Solarelemente zurückhaltend in das Konzept integriert. Der Planerin ging es auch darum, das Bewusstsein für die amerikanische Natur und deren Bedrohung durch den Klimawandel zu fördern. Das Restaurant wandert im Lauf des Jahres durch den Bundesstaat Minnesota, um Veränderungen in der Natur zu feiern: Frühlingsgrün, Erntemomente, Herbst- und Winterphänomene. Das Klima ist in Minnesota ganz unterschiedlich, von sehr sonnig über sehr windig bis sehr kalt; entsprechend muss sich die äußere Hülle anpassen können. Sie besteht aus gedämmten Sandwichpaneelen und Low-e-Verglasungen, die sich zu immer neuen Konfigurationen [10] fügen lassen. Zur Verschattung dienen gewölbte Aluminiumlamellen, die auch horizontal einstellbar sind, um Licht in den Raum zu leiten. Darüber hinaus sind in die Lamellen Rohre [11] integriert, die Sonnenwärme auffangen und in einen Speicher leiten, der u. a. die Fußbodenheizung speist. Die spezielle Lamellenform und die Ausrichtung des Restaurants am Aufstellort sorgen dafür, dass ein Maximum an Sonnenenergie aufgenommen wird. Laut Berechnung liegt der Ertrag bei 53 % des Jahresbedarfs. Bevor das Restaurant Wirklichkeit wird, existiert es in einem kurzen Clip der Architektin. ~dr

http://vimeo.com/85952814