Solar Decathlon Europe goes urban

Die aktuellen Arbeiten des Solar Decathlon Europe 2019 sind noch bis zum 29. September im ungarischen Szentendre zu besichtigen: Zehn Teams aus acht Ländern haben ihre ressourcen- und energiesparenden Haus-Konzepte in reale Gebäude überführt und zur Jurierung vorgestellt.
sde2019.hu »
Szentendre


sde
Derweil bereitet die Bergische Universität Wuppertal die nächste Runde für den »sde21« vor, bzw. ruft die Deadline am 25. Oktober 2019 in Erinnerung, bis zu der interessierte Teams ihre Vorschläge eingereicht haben müssen.
Die Ziele sind hoch gesteckt, denn diesmal werden die Themen rund um das nachhaltige Bauen auf die Ebene der Stadtplanung ausgeweitet. Dafür wurde das Wuppertaler Quartier Mirke ausgesucht, das stellvertretend für zahllose ähnliche Stadtteile mit industrieller Tradition in ganz Deutschland steht und durch seine Nachkriegsbebauung so manche Merkwürdigkeit, aber auch reichlich Entwicklungspotenzial bereithält.
Drei Grundstücke sollen beplant werden, wahlweise als Erweiterung des Bestands, als Baulückenfüllung oder als Aufstockung. Vergleichbare Projekte andernorts sind ebenfalls zugelassen.
Präsentiert werden am Ende keine ganzen Gebäude, sondern nur die für das Konzept repräsentativsten Bauteile, im Maßstab 1:1. Gefragt sind dennoch Entwurfs- und CO2-neutrale Energiekonzepte für das gesamte Gebäude, plus innovative Sozial- und Nachbarschaftskonzepte wie »open space design«, »shared spaces«, Energienetzwerke, Mobilität, …
Man darf gespannt sein.
sde21 »


Berichte zu bisherigen Runden beim Solar Decathlon: