Lernort Baustelle

Um Jugendliche schon früh für die verschiedenen Möglichkeiten der energetischen Optimierung zu sensibilisieren, haben Hamburger Architekten und Pädogogen in den vergangenen fünf Jahren Lernmaterialien entwickelt und an Schulen u. a. als »SchulBaustellen« getestet (s. auch db 9/2013, S. 131). Im Oktober traten fünf Schulen gegeneinander an, um in der ELBCAMPUS-Olympiade ihre Kenntnisse zu erproben. Die Teams testeten die Wirksamkeit von Dämmstoffen, lernten Solarkollektoren kennen und verglichen den Verbrauch von LEDs mit dem anderer Lampen. Im Spiel »Von der Bruchbude zum Passivhaus« brachten sie über einen simulierten Zeitraum von 50 Jahren ein geerbtes Haus energetisch und finanziell sinnvoll auf einen zeitgemäßen Stand. Sieger wurde die Stadtteilschule Rissen, die durch eine sinnvolle Abfolge der Sanierungsmaßnahmen am klimafreundlichsten agierte.

Die Projektgruppe Agentur SchulBaustelle Klima 2.0 möchte das Thema auch außerhalb Hamburgs etablieren und stellt das Spiel sowie das Handbuch »Bauen und Klimaschutz – Schulbaustellen als Lernorte« am 21. und 22. November in Freiburg im Bildungsforum »Energiewende in der Schule« vor. ~dr