Einsendeschluss: 12. Mai 2020

Wettbewerb »Gebaute Orte für Demokratie und Teilhabe«

Boris Johnson will die BBC zerschlagen, Friedrich Merz verlässt sich bevorzugt auf die eigene Filterblase, Medien in Russland, Ungarn, in der Türkei, … quasi gleichgeschaltet. Aber auch außerhalb der Medien werden fundamentale Werte unserer Gesellschaft – Freiheit, Selbstbestimmung, Solidarität, Toleranz – zunehmend infrage gestellt, werden demokratische Prinzipien ausgehöhlt, Korrektive ausgeschaltet.

Das Unbehagen hierüber veranlasst die Wüstenrot Stiftung zur Ausschreibung des neuen Wettbewerbs »Gebaute Orte für Demokratie und Teilhabe« – im Wissen darum, dass gebaute und im Alltag erfahrbare Orte unsere Wahrnehmung von Identität und Zugehörigkeit prägen, dabei Geschichte gegenwärtig halten und als Treffpunkte und Lernorte dienen und somit den demokratischen Diskurs über Zukunftsaufgaben befördern können.

Laut Stiftung haben gute Projekte im Sinne des Wettbewerbs besondere Bedeutung für die Wahrnehmbarkeit einer lebendigen Demokratie:

  • Sie schaffen Orte für demokratische Praxis.
  • Sie setzen Impulse für die Stärkung demokratischer Werte.
  • Sie unterstützen Teilhabe und bürgerschaftliche Verantwortung.
  • Sie bieten Raum für eine am Gemeinwohl orientierte Verständigung über die zukünftige gesellschaftliche, soziale und technische Entwicklung.
  • Sie füllen baukulturelle Zeugnisse demokratischer Tradition mit neuem Leben.
  • Sie vermitteln demokratische Werte an Menschen aller Altersgruppen und Herkünfte.
  • Sie fördern Dialogfähigkeit und Pluralität.
  • Teilnehmen können alle natürlichen und juristischen Personen, die sich den Wettbewerbszielen verbunden fühlen und ihren (Wohn-)Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben.
  • Gesamtpreissumme: 100.000 Euro
  • Einsendeschluss: 12. Mai 2020.

»Gebaute Orte für Demokratie und Teilhabe«