Es lebe die Holzbrücke

Der Prototyp einer langlebigen Holzbrücke steht seit Juni vor der Materialprüfungsanstalt der Universität Stuttgart. Bei einer Studie an 103 Brücken kristallisierten sich als wesentliche Anforderungen heraus: konsequenter Schutz des Tragwerks und der Anschlussstellen vor eindringender Feuchtigkeit, leichte Revision von Tragwerk und Abdichtung sowie der einfache Ersatz von Verschleißteilen.

Entsprechend ist die Fahrbahn mit Blick auf Feuchteschutz nach oben und Ablauf- bzw. Austrocknungsmöglichkeiten aufgebaut. Zwei Widerlagertypen werden untersucht: einerseits ein integraler Übergang mit volleingespanntem Holz-Beton-Stoß und andererseits das genaue Gegenteil: ein Übergang mit sehr großem Abstand von Hirnholz zu Widerlager. Wichtige Ergänzung: ein detailliertes Monitoring, das die nächsten drei Jahre die Entwicklung von Bauteilbewegungen und Feuchtigkeit im Holz aufzeichnet. ~dr