Deutscher Nachhaltigkeitspreis vergeben

Die Auszeichnung als »Deutschlands nachhaltigste Stadt mittlerer Größe« ging dieses Jahr nach Eschweiler. Die Jury würdigte das große Engagement und Durchhaltevermögen der Stadt im rheinischen Braunkohlerevier angesichts des Strukturwandels. Bei der Bewältigung ihrer Zukunftsaufgaben setze sie auf Nachhaltigkeit und die Übernahme globaler Verantwortung und sei mit diesem Kurs erfolgreich. Dabei geht es in erster Linie um die Wahrung des sozialen Friedens, was die Stadt mit 58 000 Einwohnern u. a. durch Arbeitsplätze aller Qualifizierungsstufen, bezahlbaren Wohnraum, Investitionen in Bildungseinrichtungen, Bauen z.B. mit nachwachsenden Rohstoffen und Recycling-Beton sowie einen engagierten Integrationsrat erreicht. »Deutschlands nachhaltigste Gemeinde« ist das münsterländische Saerbeck, das die Umsetzung von Klimaschutz und Energiewende durch bürgerschaftliches Engagement und integrierte Projekte sogar international bekannt gemacht hat. »Deutschlands nachhaltigste Großstadt« ist – was Wunder – die Fahrradstadt Münster.

In der Kategorie »Nachhaltiges Bauen« ging der DGNB-Preis an das Rathaus in Freiburg von ingenhoven architects. Das erste öffentliche Netto-Plusenergiegebäude weltweit sei ein hervorragendes Beispiel für den Vorbildcharakter, den öffentliche Gebäude für ökologische und architektonische Standards haben.

www.nachhaltigkeitspreis.de