Audi Urban Future Award 2014

In den nächsten Jahren sind in den Städten der Welt fundamentale Umbrüche zu erwarten. Vier davon hat das Forschungsprojekt Audi Urban Future Initiative identifiziert und dazu jeweils eine These entwickelt, die im diesjährigen Audi Urban Future Award im Rahmen bestehender Initiativen verifiziert werden soll. So erforschen in Boston die Stadtplaner Philip Parsons und Janne Corneil mit dem Verkehrsplaner Federico Parolotto, wie die »Grenzen zwischen Mobilität und Immobilität aufgehoben« (These 1) werden können: Wie können automobile Technologien, z. B. das pilotierte Parken, dem Stadtraum dienen?

Die »Verschmelzung von Realität und Virtualität« (These 2) untersuchen in Seoul der Ethnograf Sung Gul Hwang, der Designer Yeongkyu Yoo und der Stadtplaner Cho Taek: Wie wird das Auto zum ultimativen Mobile Device?
In Berlin dreht sich alles darum, individuelle Mobilität und Verantwortung für die Gemeinschaft zu vereinen (These 3). Architekt Max Schwitalla, Transit-Management-Experte Paul Friedli und Biotechnologe Arndt Pechstein erarbeiten hier ein Konzept für die Anbindung der »Urban Tech Republic«, die auf dem Flughafengelände in Tegel entstehen soll.
Die Vereinbarkeit von Nachhaltigkeit und Fortschritt (These 4) wird in Mexiko City verifiziert: Es geht um weniger Lärm, saubere Luft und mehr Lebensraum. Harvard-Professor José Castillo, Gabriella Gomez-Mont, Leiterin des Think Tanks »Laboratorio para la ciudad«, und der IT-Wissenschaftler Carlos Gershenson analysieren dazu Daten über Verkehrsflüsse und Mobilitätsverhalten.
Abgabe der ausgearbeiteten Konzepte ist im Oktober. Wir sind gespannt. ~dr
audi-urban-future-initiative.com/facts/award2014