3. International Light Art Award

350 Projekte aus 61 Ländern wurden für den Preis eingereicht, der vom Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna und von der Innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft ausgeschrieben wurde.
Gewinnerin ist die Deutsche Jacqueline Hen mit ihrer Installation »Light High«, für die sich die Jury einstimmig aussprach. Hen schuf einen bühnenartigen Raum, der durch eine verspiegelte Decke und einen Boden aus Wasser in seinen Dimensionen multipliziert und illusionistisch überhöht wird. Gitterförmig angebrachte Lichtelemente werden in einer Choreografie so in Bewegung gebracht, dass sich unterschiedliche Muster und Effekte ergeben, ergänzt von einem subtilen Sound. Über einen Steg können Besucher die Bühne betreten und so zu Akteuren des Kunstwerks werden.
Die Arbeit wird gemeinsam mit den Beiträgen der weiteren Nominierten, Yasuhiro Chida und Dachroth + Jeschonnek, bis zum 10. November in Unna ausgestellt.
www.lichtkunst-unna.de