Gewonnen: Internationaler Holzbrückenbaupreis 2014

Internationaler Holzbrückenbaupreis
Eine Fußgängerbrücke in Graubünden hat den Holzbrückenbaupreis 2014 bekommen. Der Preis würdigt herausragende Leistungen und deren Bedeutung für die Baukultur in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die ausgezeichnete Brücke »Punt Ruinaulta« [10] über den Vorderrhein sei »modern, robust und von natürlicher Eleganz«, befanden die Juroren unter dem Vorsitz von Hermann Kaufmann. Sie zeige außerdem »in eindrücklicher Weise die Leistungsfähigkeit des Holzes im Kontext mit der Natur und im Zusammenspiel mit anderen Materialien«. Verliehen wird der neu ins Leben gerufene Preis von der Qualitätsgemeinschaft Holzbrückenbau in Deutschland und dem Schweizer Forum Holzbau. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind in einer Broschüre dokumentiert, die von den Webseiten der Auslober heruntergeladen werden kann.

Europa Nostra Awards
Der Preis der Europäischen Kommission und der europäischen Denkmalpflege-Vereinigung Europa Nostra wurde dieses Jahr an 27 Projekte aus den Kategorien Denkmalpflege, Forschung, Dienstleistung sowie Bildung und Vermittlung verliehen. So wurden u. a. das restaurierte Horta-Museum in Brüssel und ein Bildungszentrum in Nikosia (CY) in typischer zypriotischer 50er-Jahre-Architektur direkt an der Grenze zum türkischen Teil der Stadt ausgezeichnet. Für die kontinuierliche Nutzung durch fast 100 Jahre wurden acht Bauten einer Winzerkooperative [11] prämiert, errichtet in den 20er Jahren im Stil des katalanischen Modernismo. Architekten waren der Gaudì-Schüler Cesar Martinell und Pere Domenèch i Roura, der 1929 das Stadion in Barcelona plante. Besonders lobte die Jury die gute Zusammenarbeit zwischen den katalanischen Behörden und der Caixa-Stiftung.