Gewonnen: Bauhaus.SOLAR AWARD 2010

Bauhaus.SOLAR AWARD 2010
Der erstmals vergebene Studentenpreis ging an Pascal Maas von der msa münster school of architecture. Sein Projekt »POWER-Plant« nutzt Mikroalgen-Kulturen in der Fassade, die Sauerstoff erzeugen. Gleichzeitig wird damit Biodiesel gewonnen, der ein Blockheizkraftwerk antreibt – »biologische Solarenergie« also. Der Preis wurde von SolarInput, Solarvalley Mitteldeutschland, dem Bundesverband Solarwirtschaft und dem Europäischen Photovoltaikverband (EPIA) gestiftet.

Urban Intervention Award Berlin
Über 60 Beiträge aus ganz Europa zeigten kleine, wirkungsvolle Eingriffe ebenso wie ganze Bauten, die ihrem Umfeld einen neuen positiven Impuls geben. In der Kategorie »Built« zeichnete die Jury das Projekt Library and Reading Park in Torre Pacheco bei Murcia[10] aus, weil der Architekt Martin Lejarraga dem zersiedelten Gebiet einen neuen integrativen Mittelpunkt verleihe. Nominiert waren auch das Lesezeichen Salbke von KARO Architekten, Leipzig, (s. db 3/2010, S. 28) und das Zamet Centre in Rijeka von 3LHD, Zagreb (s. S. 16). Die Kategorie »Temporary« gewannen Daniel Unterberg und Isabell Weiland, Berlin, mit »Die Stadtküche«[11], die die »kleinstmögliche Intervention im öffentlichen Raum« darstelle.
Knauf Diamant Award 2010
Zum zweiten Mal verlieh Knauf seinen Preis für hochwertige Trockenbau-Projekte. Neben Gestaltungsqualität und Originalität flossen auch bauphysikalische Leistungsfähigkeit und hochwertige Verarbeitung in die Bewertung ein. Vergeben wurden jeweils drei Preise in den Kategorien Design, Bauphysik und Sonderpreise sowie in der neu eingeführten Kategorie »Ästhetik im Trockenbau«. Den 1. Preis dieser Kategorie bekamen Meixner Schlüter Wendt für das Ordnungsamt in Frankfurt a. M.[12]. Die Jury lobte, dass dem Gebäude mit der »aus dem städtebaulichen Kontext abgeleiteten Spiral-Band-Struktur eine tragende Gesamtstrategie zugrunde [liegt], die konsequent bis in die Innenraumgestaltung geführt wird«.