Gewonnen

Deutscher Holzbaupreis
Die Vielfältigkeit von Holz zu zeigen, ist eins der Anliegen des Deutschen Holzbaupreises. Aus 229 Einsendugen wählte die Jury unter Leitung von Florian Nagler dieses Jahr drei preiswürdige Neubau-Projekte und ein Konzept aus. Daneben wurden in diesen Kategorien sowie in der Kategorie Bestand mehrere Anerkennungen ausgesprochen.

Das Büro Bucher-Beholz Architekten habe mit den Reihenhäusern in München-Riem [10] einen »bemerkenswerten Beitrag zur Thematik des verdichteten Bauens« geleistet, befand die Jury. Dem Bischöflichen Jugendamt Don Bosco in Mainz [11] von Angela Fritsch erkannte sie den Preis für seine »ausdrucksstarke Gestalt«, die »den Rahmen für zeitgemäße Jugendarbeit bildet«, zu. Und ein Ferienhaus am Brandenburger Scharmützelsee, geplant von Doris Schäffler, stehe für die »architektonische Reduktion auf das Wesentliche«.
Deutscher Architekturpreis
David Chipperfield bekommt für den Wiederaufbau des Neuen Museums den Deutschen Architekturpreis. Auslober des mit 30 000 Euro dotierten Preises sind die Bundesarchitektenkammer und nach 40 Jahren ab sofort auch das Bundesbauministerium. Peter Ramsauer betont: »Moderne Architektur, eine Ausstellungskonzeption auf Weltniveau und Denkmalschutz gehen hier eine wunderbare Symbiose ein.« Der Minister wird Chipperfield den Preis am 13. Oktober im Albertinum in Dresden übergeben. Dieses Projekt von Staab Architekten erhielt übrigens eine von fünf Auszeichnungen; außerdem wurden fünf Anerkennungen ausgesprochen. Eine Auflistung der Projekte findet sich auf der Website des BMVBS, ausführliche Kritiken dazu bieten wir Ihnen in unseren Heften und im Fachartikelarchiv der db.
DAI Literaturpreis 2011
Ira Mazzoni bekommt den alle zwei Jahre verliehenen DAI Literaturpreis für ihre journalistische Arbeit im Bereich Städtebau, Denkmalpflege, Museumspolitik und Kunst. Mit dem Preis würdigt der Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine besondere Verdienste bei der Vermittlung von baukulturellen Themen gegenüber einem breiten und interessierten Publikum außerhalb der Fachwelt. Übergeben wird der Preis am 24. September von Wolfgang Pehnt, der ihn 1984 erhielt.