Rückblick db-Ortstermin

Rund 40 Teilnehmer trotzten den widrigen Witterungsbedingungen beim db-Ortstermin am 14. November in Stuttgart-Büsnau [1]. Das nanotechnische Präzisionslabor des Max-Planck-Instituts von hammeskrause architekten aus Stuttgart (s. db 7-8/2013, S. 70) zu besuchen, lohnte sich jedoch auch im Nieselregen. So wurde Einblick in die Entstehung eines prototypischen Forschungsgebäudes und der wissenschaftlichen Arbeit darin gewährt. Fachkundig und eloquent von Architekt Markus Hammes [2] und den projektbegleitenden Mitarbeitern des Instituts erläutert, wurde das Thema des Bauens, das äußere Einflüsse maximal abschottet, sehr anschaulich. Neben der Abschirmung akustischer Einwirkungen waren auch seismische und elektromagnetische Störungen der Versuchsanordnungen im – derzeit weltweit einzigartig optimierten – Präzisionslabor zu vermeiden. Hierzu vermittelte Benjamin Jütte von Schöck Bauteile kurzweilig, wie die immens dimensionierten Fundamente durch eine Glasfaser-Bewehrung den außergewöhnlichen Anforderungen gerecht werden konnten. Dass es gelungen ist, ein funktional derart anspruchsvolles Gebäude auch gestalterisch überzeugend in den Kontext von Parklandschaft und Institutsgebäuden aus den 70er Jahren einzubinden – darin waren sich die am Ende der Besichtigung wieder bestens aufgewärmten Teilnehmer des db-Ortstermins alle einig. ~mh