Archiv nach Monaten: August 2014

China

Das Land der Mitte hat in den letzten zehn Jahren eine rasante Qualitätssteigerung im Bausektor erlebt. Diese ist zwar noch nicht in allen Landesteilen angekommen, und selbst so manches Prestigeprojekt kann die angestrebten Standards nicht halten, doch muss man das Klischee schlampig ausgeführter Plagiate revidieren. Viele Architekturbüros können…
Abgeordnetenhaus in München

Frisch gekämmt

Platte drauf und fertig: Beim Sanieren von Gebäuden ohne Denkmalschutz wird häufig ein Wärmedämmverbundsystem einfach stur in homogener Stärke über die Bestandsfassade gezogen. Nicht so beim Abgeordnetenhaus in der Ismaninger Straße in München. Die Architekten Hild und K entwickelten für den Bau ein ornamentales Relief, das sich konstruktiv begründen…
Ferienhaus in Morzine (F)

Kunstvoll durchbrochen

In einem Alpendorf haben die Architekten und Designer von JKA und FUGA Widersprüche vereint. Obwohl sie einen ehemaligen Bauernhof zu einem luxuriösen Feriendomizil umbauten, hat er seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Seine ornamental perforierte Holzbekleidung reagiert auf die Nachbarbebauung, bildet den Verlauf der Sonne ab und knüpft an…
Fassadenneugestaltung in London (GB)

Heißes Eisen

Für das Modelabel Paul Smith haben 6a architects in einem Londoner Bürohaus einen Flagship Store eingerichtet — und für das Straßengeschoss eine gusseiserne Fassade entworfen. Sie gewinnt einem alten Baustoff neue gestalterische Möglichkeiten ab. Mit modern interpretierten Ornamenten nimmt sie Bezug auf die lokale Bautradition.
Energetische Sanierung der Kunsthalle Mannheim

Präzedenzfall in Mannheim

Neben komplexen organisatorischen und technischen Anforderungen ist die energetische Sanierung von Museumsbauten eine besondere Herausforderung. Um die Ansprüche nach flexiblen Ausstellungsflächen bei sensiblen Klimaparametern in den Innenräumen zu erfüllen, ist ein akribisch aufeinander abgestimmtes Gesamt- konzept Voraussetzung.
Ein Konjunkturprogramm, das seinesgleichen sucht

Regionalentwicklung der Superlative

Chinas metropolitane und polyzentrische Ballungsräume sind zu einem Problem für Mensch und Wirtschaft geworden. Urbanisierungsfolgen wie Luftverschmutzung, Landverbrauch, Wasserknappheit, Lebensmittelunsicherheit und die damit einhergehenden sozialen Probleme zwingen die Politik dazu, mit neuen Richtlinien gegenzusteuern. Das Beispiel der Megacitys…
Sanierung »OCT-Loft« in Shenzhen (Guangdong)

Unschärfe als Strategie

Auch in China bricht sich die Erkenntnis Bahn, dass Freibereiche nicht nur allein der Erschließung und dem Kommerz dienen, sondern als Aufenthaltsbereiche gerne genutzt werden. Das Büro URBANUS denkt die Nutzbarkeit des Außenraums als Lebensraum in seine Projekte mit hinein und versucht, seine Entwurfsstrategien aus den örtlichen Gegebenheiten…
Reihenhaussanierung in Shanghai

Und es geht doch

Die weltoffene Hafenstadt Shanghai ist seit jeher von westlichen Einflüssen geprägt. Gestaltqualität und hohe Baustandards sind hier keine Fremdworte. Einheimische Architekten brachten den hohen Anspruch von ihren Studienaufenthalten im Ausland mit und zeigen, dass – entgegen aller Klischees – Baukultur in China nach internationalen Maßstäben möglich…
Städtebau in China – ein kultureller Lernprozess

Vom Scheitern lernen

Im Glauben, man könne die europäische Stadt substanziell in den chinesischen Kulturraum transponieren, entstanden einige neue Städte im Sinne deutscher Wert- vorstellungen. Sie sind Fremdkörper geblieben und ließen sich auch durch vielerlei Korrekturen nicht anpassen. Planerischer Erfolg stellt sich nur ein, wenn zuvor die gesellschaftlichen Strukturen…
Grundschule in Mulan (Guangdong)

Spieglein auf dem Lande

Entgegen dem Trend, kleinere Schulen zu größeren Einheiten zusammenzulegen, durfte das Dorf Mulan im subtropischen Süden Chinas seine Schule behalten und von einem Planerteam aus Hongkong zu einer Art Dorfplatz ausbauen lassen. Mit Ziegeln aus Abbruchhäusern der Umgebung und unter Nutzung einfacher Techniken entstand ein Gebilde, mit dem sich die…