Archiv nach Monaten: März 2014

Studentisches Wohnhochhaus in München

Das Gesicht wahren

In freier Interpretation weiterentwickelt: Das prägnante außenliegende Tragwerk eines Hochhauses im Münchner Olympiadorf verschwand hinter Wärmedämmung und wurde anschließend wieder nachempfunden – mithilfe neuer Betonelemente, die jetzt vor der Fassade hängen. Zumindest das Erscheinungsbild des 1970er-Jahre-Baus konnte das Büro Knerer und Lang…
Nachbarschaftszentrum in Eindhoven (NL)

Wie von selbst gewachsen

Unter der Brücke landet man in der Regel, wenn einem das Dach über dem Kopf fehlt: Das Nachbarschaftszentrum im Eindhovener Stadtteil Drents Dorp hingegen zeigt, dass sich unter Infrastrukturbauten mit wenig Aufwand auch Räume mit Charme verwirklichen lassen. Wie ein Parasit sitzt die einfache Holzkonstruktion aus Recycling-Materialien unter der…
Neue Ausgabe von db-Metamorphose erschienen

Industrielles Erbe

Was tun, wenn ein Produktionsstandort schließt? Wurden leerstehende Industriebauten früher meist als hässliche Fremdkörper in der Stadt empfunden und bedenkenlos abgerissen, so hat sich die Wahrnehmung in den 70er Jahren gewandelt: Seither begreift man sie als wesentliche Bausteine der gründerzeitlichen Stadterweiterungen und bemüht sich um ihren…
Peter Behrens´ Gut Hohenlanke bei Neustrelitz

Überformt und verfremdet

Mit einem eigenen Wohnhaus beginnt nicht nur das gebaute Œuvre von Peter Behrens, sondern endet es auch. 1931 entwarf er eine in die Landschaft ausgreifende Gutsanlage auf einer Anhöhe am Zierker See. Sie zeigte eine bislang kaum beachtete Facette seines Schaffens: eine organische Architekturauffassung. Durch starke bauliche Veränderungen ist die…