Archiv nach Monaten: November 2010

Kapelle in Pompaples (CH)

Gesegnetes Provisorium

Origami, die japanische Papierfaltkunst, diente bei der Formfindung des kleinen Behelfsgotteshauses in der Französischen Schweiz als Ideengeber. Dank beispielhafter Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren entstand ein temporäres Gebäude, das schließ- lich alle in seinen Bann gezogen und von einer dauerhaften Daseinsberechtigung überzeugt…
OpernPavillon »21 MINI Opera Space« in München

Wider den Lärm

Kein Aufschrei, kein Entsetzen – der silbrig-kühle, spitzwinklige Pavillon auf dem Marstallplatz in München scheint trotz Dornen und Zacken beim Publikum anzukommen – bzw. angekommen zu sein, schließlich nähert sich seine Zeit dem Ende. Gerade wegen seines harten Kontrasts zur Umgebung belebt er wohltuend provokant den Platz. Die Entwurfsherleitung…
Pop-up-Restaurant in London (GB)

Haute Cuisine statt Haute Couture

In Stratford im Nordosten Londons, gegenüber dem Gelände für die Olympischen Spiele 2012, soll nächstes Jahr das Einkaufszentrum Westfield Stratford City eröffnen. Auf dem Dach des Rohbaus thronte im Frühsommer das Restaurant »Studio East«. Seine Konstruktion bestand aus temporären Helfern der Baustelle – Gerüststangen, Bohlen und Baustellenplanen…
Temporäres Bauen mit Containern

Gereiht und gestapelt

Der Hochseecontainer, offiziell als Frachtcontainer bezeichnet, hat das Transportwesen revolutioniert. Aber auch in der Architektur treten, überwiegend für temporäre Bauten, vermehrt Container in Erscheinung. Eine Vielzahl realisierter Projekte demonstriert eindrucksvoll, dass die gestalterischen Möglichkeiten je nach Wahl der Containergröße…
Forschungspavillon aus Sperrholzstreifen in Stuttgart

»Material ist teuer, Geometrie ist billig«

Am Rande des Stuttgarter Uni-Campus' haben im Sommersemester Studenten und Betreuer der Institute für Computerbasiertes Entwerfen (ICD) und für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (itke) einen temporären Forschungspavillon aus elastisch gebogenen Sperrholzstreifen entwickelt und realisiert. Der komplexe kleine Bau zeigt, wie computerbasierte…

Temporär

Sie machen neugierig, faszinieren und provozieren, prägen nur vorübergehend den Stadtraum, sind Zwischenlösung oder Platzhalter, ungewöhnlich und oft experimentell, mobil und demontabel – und bis man sie vollends wahrgenommen hat, auch schon wieder verschwunden. Traumartig mögen temporäre Bauten daher manchen Menschen im Gedächtnis bleiben. Aus…
Temporäre Markthallen in Madrid (E)

Glänzender Platzhalter

Sechs Pavillons, schlicht und milchig-weiß gehalten, dienen auf einem innerstädtischen Platz in Madrid für zwei Jahre als temporäre Markthallen. Sie »begleiten« die benachbarte Baustelle, auf der u. a. wieder ein dauerhafter Markt errichtet wird. Dennoch wirken sie nicht wie ein unausgegorenes Provisorium – im Gegenteil. Allenfalls das leichte,…
… in die Jahre gekommen

Vom Pavillon zum Museum

Der ehemalige Pavillon des Landes Baden-Württemberg auf der Internationalen Gartenbauausstellung in Stuttgart 1993, als temporäres Bauwerk geplant, dient schon seit 16 Jahren an anderem Standort als Ausstellungshalle des Deutschen Landwirtschaftsmuseums. Nur geringfügige Änderungen waren nötig, um den »fliegenden Bau« dauerhaft nutzen zu können…
Ausstellungspavillon in Berlin, Rom, …

Heute hier, morgen da

Nachhaltigkeit in Bezug auf Elektromobilität zu vermitteln, ist die Aufgabe der sogenannten smart urban stage. Der Event- bzw. Ausstellungspavillon tourt seit seinem erstmaligen Aufbau in Berlin durch Europa. In der deutschen Hauptstadt war er anfangs auch Bühne für kulturelle Veranstaltungen, in Rom hingegen diente er nur der etwas »überilluminierten«…

Teilnehmen!

Bauberufe mit Zukunft Innovative IT-Lösungen für die Bauwirtschaft zeichnet das Bundeswirtschaftsministerium wieder auf der nächsten BAU aus. Die Beiträge können von Blogs und Internetplattformen bis zu Simulationen und Berechnungstools reichen und sind den Kategorien Architektur, Bauingenieurwesen, Baubetriebswirtschaft und Gewerblich-Technischer…