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18.04.2012

Neues altes Palais de Tokyo

Ab dem 20. April ist das Palais de Tokyo in Paris wieder für das Publikum zugänglich. Nach politischen Machtkämpfen um die Nutzung des Westflügels darf das Musée d´Art moderne de la ville de Paris in dem 1937 errichteten Gebäude nun den Versuch beginnen, es als das »größte zeitgenössische Kunstzentrum Europas« zu etablieren. Den Anfang macht die »Triennale d´art contemporain«.
Wie schon in der ersten Umbauphase 2001, als es darum ging, Teile des reichlich verbauten Hauses quasi ohne Budget nutzbar und die Qualitäten des Rohbaus sichtbar zu machen, zeichnen auch für den Ausbau der restlichen Räume in der zweiten Bauphase die Architekten Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal verantwortlich. Ihnen ging es dabei vorwiegend darum, den Charakter der weiten Hallen zu erhalten und sie auf verschiedenen Ebenen zugänglich zu machen. Der industrielle Charme des Rohbaus und die Offenheit der Konstruktionen gegenüber dem Außenraum und seinen Einflüssen stehen im Vordergrund.

Palais de Tokyo

Lacaton & Vassal