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15.03.2012

Architektur zum Hören

Am 14. März wurde in Köln der Deutsche Hörbuchpreis 2012 vergeben. In der Kategorie »Beste verlegerische Leistung« wurde die Serie »Architektur zum Hören« von Dom publishers, Berlin, ausgezeichnet. In drei einzelnen Hörbüchern stellt der Autor Moritz Holfelder die Arbeit von Peter Zumthor (Die Magie des Realen), Zaha Hadid (Das Fließen der Räume), Daniel Libeskind (Seismograph historischer Erschütterungen) und auch GRAFT Architekten (Dont be so German) vor.

Die Jury konstatierte: »Architekturvermittlung lebt vom Bild. Audio-Monografien über Architekten sind deshalb eine Herausforderung für Fachleute und Laien.« Dem Autor gelänge das scheinbar Unmögliche: Er mache Architektur hörbar, indem er ohne didaktische Attitüde die Entstehungsgeschichte einzelner Bauwerke erzählt, ihre architektonischen Strukturen beschreibt und über die Komposition von Geräuschen und Musik den spezifischen Klang ihrer Räume erschließt. In Interviewausschnitten erfährt der Hörer von den Architekten selbst Hintergründe über die Quellen ihrer Inspiration, wird Ohrenzeuge ihrer Visionen und Obsessionen.

»Architektur zum Hören«