Ausgleichsschüttung CW 020 von Cemwood

Leicht wie Holz, beständig wie Stein

Schnell, trocken, denkmalgerecht und ökologisch sinnvoll – mit einer Ausgleichsschüttung aus mineralisch ummantelten Holzspänen lassen sich unebene Böden im Altbau nivellieren.

Wenn ältere Fußböden im wahrsten Sinne des Wortes in Schieflage geraten sind, schlägt die Stunde von Ausgleichsschüttungen. Als trockene Alternative zu Nivellier- und Spachtelmassen eignen sie sich besonders für Fachwerkhäuser und andere Holzbauten, denn sie bringen keine Feuchte in die Konstruktion ein. Der Denkmalpfleger sieht Schüttungen gern, da sie vollkommen reversibel sind; der ungeduldige Bauherr entspannt sich, da der Wegfall von Trocknungszeiten einen schnellen Baufortschritt ermöglicht.

Die Schüttung »CW 020« hat eine zusätzliche Eigenschaft, die v.a. den Tragwerksplaner zu einem glühenden Verehrer machen dürfte: Sie ist leicht. Weil sie aus Holzspänen besteht, erhöht sie die Eigenlast statisch ausgereizter Bestandsdecken kaum. In einem patentierten Verfahren lässt das Unternehmen Cemwood die Späne mineralisch ummanteln. Dadurch können sie sich so ineinander verzahnen, dass sie extrem lagestabil sind und eine Nivellierschicht bilden, die erstaunlich druckbelastbar ist. Ein nachträgliches Verdichten ist nicht nötig. Mit 320 kg/m³ wiegt die Schüttung weniger als ihre Artgenossen aus Blähton, die es durchaus mal auf 400 kg/m³ bringen. Durch die Korngröße von 1-5 mm eignet sie sich speziell als Ausgleich unter schwimmenden Holzböden und zur Anwendung bei nullauslaufenden Bereichen. Gleichzeitig bietet sie einen ordentlichen Trittschall- und Wärmeschutz. Doch was passiert, wenn sie nass wird? Die mineralisierten Späne schimmeln oder faulen nicht, werden von Ungeziefer verschmäht und quellen nicht auf. Die Schüttungen sind jedoch diffusionsoffen: Sie nehmen die Feuchtigkeit der umgebenden Luft auf und geben sie später wieder ab.

Nicht uninteressant sind sie auch unter ökologischen Aspekten: Das von Cemwood verwendete Holz hat während seines Wachstums mehr CO2 aus der Atmosphäre aufgenommen, als für die Herstellung der ummantelten Späne aufgewendet werden muss. Damit wirkt die Ausgleichsschüttung als effektive und nachhaltige Speichermasse für Kohlendioxid. Und so kommt dann auch noch der Baubiologe auf seine Kosten. ~cs

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